Dessert Kuchen/Torten

Apfeltiramisu | Wundersame Verwandlung einer Torte

Oktober 30, 2013
Apfeltiramisu

Was tun, wenn ein riesiger Sack Oma’s selbstgepflückter Äpfel in der Speisekammer darauf wartet, verarbeitet zu werden? Richtig. Man bäckt oder macht sie ein.

In diesem Rezept, adaptiert vom Magazin „Laura Backen im Herbst“, wird weder Ei noch Kaffee verwendet, deshalb kam die Süßigkeit mit zur Taufe unseres neuen Familienmitglieds. Am Ende glich die Torte eher einer Cremespeise, daher wurde es kurzerhand umbenannt von Apfeltorte in Apfeltiramisu. Leider konnte der Kleine noch nicht kosten, obwohl ihm die Konsistenz bestimmt keine Probleme bereitet hätte. Wenigstens hatten allen anderen zahnlosen Taufgäste ihre Freude daran!

Apfeltiramisu – Für eine 29er Springform

Zutaten

  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 275 g Staubzucker
  • 3,5 Päckchen Vanillezucker
  • 55 g glattes Weizenmehl
  • 27,5 g Maizena
  • 1,5 TL Backpulver
  • 825 g Äpfel
  • 330 ml + 11 EL naturtrüber Apfelsaft
  • 1,5 Päckchen Vanillepudding-Pulver
  • 82,5 g Amarettini
  • 790 g Magertopfen
  • 790 g Mascarino
  • 55 ml Amaretto

Zubereitung

Eine Springform fetten, mehlen und das Backrohr auf 175° Umluft vorheizen. Die Eier trennen und das Eiklar steif schlagen. Dabei Salz, 80 g Zucker und 1,5 Pkg. Vanillezucker einrieseln lassen. Eigelbe unterrühren. Das Mehl, Maizena und Backpulver sieben und portionsweise unter die Eiermasse heben. Die Masse in die Springform geben und ca. 20 Minuten backen. Den Boden gut auskühlen lassen.

Während der Kuchen backt wird die Apfelmasse zubereitet. Dafür die Äpfel waschen, schälen, vierteln und würfeln. 6 EL Apfelsaft mit Puddingpulver und 55 g Zucker verrühren. Nun 330 ml Apfelsaft mit den Äpfeln zugedeckt aufkochen und etwa 4-5 Minuten köcheln lassen – je nach Konsistenz der Äpfel. Danach die Äpfel abgießen aber die Flüssigkeit dabei auffangen. Flüssigkeit aufkochen, das angerührte Puddingpulver einrühren und ca. 1 Minute unter ständigem Rühren köcheln. Äpfel wieder dazu geben und abkühlen lassen. Dieser Pudding ist wahrlich ein Traum! Man kann gar nicht aufhören, davon zu kosten…

Die Amarettini fein zerbröckeln, ich hab das in einem Tiefkühlsackerl mit dem Nudelholz gemacht. Für die zweite Creme den Topfen, Mascarino, Vanillezucker und 137 g Zucker verrühren. Jetzt geht’s ans Zusammensetzen. Dafür schneidet ihr den mittlerweile abgekühlten Tortenboden waagrecht auseinander. Die restlichen 5 EL Apfelsaft mit dem Amaretto verrühren und beide Böden damit beträufeln. Den unteren Boden dünn mit Mascarinocreme bestreichen und die Apfelmasse darauf verteilen. (Achtet bitte darauf, dass alle Komponenten ausgekühlt sind!) Etwa ein Viertel der Mascarinocreme darauf verstreichen und den oberen Boden drauf setzen. Die Torte mit der restlichen Creme einstreichen und die Amarettini an den Rand drücken bzw. obendrauf streuen.

Damit die Torte leicht zu zerteilen ist, stellt sie vor dem Servieren für 45 Minuten kühl.

Natürlich ist das kein Dessert der besonders leichten Sorte, ich habe aber bewusst mageren Topfen und Mascarino anstatt Mascarpone verwendet, damit man sich nach dem Genuss nicht fühlt, als hätte man einen Stein im Magen. Kennt ihr noch andere Abwandlungen des klassischen Tiramisus?

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4 Comments

  • Reply Persis November 5, 2013 at 21:41

    Oh ich liebe Tiramisu in allen erdenklichen Kombinationen. So eine Art Apfelpudding habe ich auch schon mal gemacht (und Du hast Recht, man kann nicht die Finger von dem Zeug lassen). Auf Kuchen mit Mascarpone stelle ich ihn mir göttlich vor. Ich freue mich sehr, dass Du und Dein Tiramisu am Blog-Event teilnehmt 🙂

    • Reply Conny November 6, 2013 at 10:57

      Ohja Persis! Ich überlege schon, ob ich denselben Pudding nichtmal mit Kirschen ausprobieren sollte. Kirschsaft ist ja meine insgeheime Passion. Aber ob sich der Vanillepudding mit Kirschsaft verträgt ist die Frage!
      Mein Tiramisu fühlt sich bei deinem Event sehr wohl, es ist ja in bester Gesellschaft 🙂

  • Reply Julia Oktober 30, 2013 at 18:43

    Tolle idee!! Sehr hübsch 🙂 gefällt mir echt gut 🙂

    • Reply Conny November 2, 2013 at 16:32

      Dankesehr Julia! Bei Tiramisu ist das mit der Optik ja immer so eine heikle Sache… 🙂

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