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Kuchen/Torten

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Meine Top 3 Rezepte mit Erdbeeren

May 28, 2017

Wenn es nach vielen Foodbloggern geht, ist ja schon seit Ende Februar Erdbeersaison. Da erhebt sich mein ermahnender Finger schon fast automatisch, zuckt nervös und ich kann mich nur mit Müh und Not zusammenreissen um nicht laut rauszuschreien: “Habt ihr denn gar keinen Geschmack?!” Habt ihr denn genausowenig Geschmack wie Erdbeeren im Februar?! Die liebste Beere der Österreicher schmeckt nämlich erst jetzt so richtig gut. Und am allerbesten ist sie, wenn man sie selbst auf dem Erdbeerfeld pflückt, die Finger und der Mund rot verschmiert vom vielen Naschen und man sie im Tuppergschirrl mit nach Hause nimmt.

… und am allerbesten ist sie, wenn man sie selbst auf dem Erdbeerfeld pflückt, die Finger und der Mund rot verschmiert vom vielen Naschen.

Darum ist für mich jetzt auch der perfekte Zeitpunkt, über meine vergangenen Erdbeer-Kreationen nachzudenken. Welche ich immer und immewieder mache, verrate ich dir heute!

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Erdbeer-Rhabarber-Kuchen | Himmelhoch jauchzend. Und so.

May 17, 2017
Erdbeer-Rhabarber-Kuchen

Schau, so schnell gehts. In einem Moment von zu Tode betrübt nach himmelhoch jauchzend. Ein bisserl anstrengend ist sie schon, die Liebe. Was das mit dem Erdbeer-Rhabarber-Kuchen zu tun hat? Nun ja. Ich habe darin Zutaten zusammengeworfen, die eigentlich gar nicht zusammenpassen. Oder hättest du Erdbeeren und Rhabarber jemals mit Zimt kombiniert? Eben.

Aber gibt man dem ganzen einen süßen Rahmen aus Butter, Zucker und Jogurt, dann wird ganz schnell aus dem Unmöglichen ein Dreamteam. So wie in der Liebe vielleicht auch. Wenn ich eine Erdbeere wäre, würd ich mich sofort mit Zimt auf ein Packl hauen. Auf ein süßes, saures, würziges, warmes, sommerliches, winterliches.

Hach – vergiss meine Hieroglyphen. Du bist wegen dem Kuchen hier. Also: Erdbeer-Rhabarber it is. In einer Pieform, weil die so schön aussieht. Der Kuchen schmeckt so gut, dass ich direkt nach dem Anschneiden zwei Stück davon verspeist habe. Himmelhoch jauchzend.

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Apfelkuchen mit Masalachai | Danke, Nina!

April 20, 2017
Apfelkuchen mit Masalachai mit Kokosblütenzucker

Weißt du eigentlich, wie meine Rezepte entstehen? Manchmal, ja eigentlich ziemlich oft, werfe ich einfach wirr und wild ein paar Zutaten in eine Schüssel von denen ich glaube, sie würden zusammenpassen. Rühre ein wenig und nach einer halben Stunde im Backofen geschieht dann das Zauberwerk: Man kann es essen.

Seltener inspirieren mich Menschen und Erinnerungen zu neuen Rezepten. Bei diesem Apfelkuchen mit Masalachai war das der Fall. Ich habe ehrlich keine Ahnung, wieso ich mich jetzt gerade an Nina erinnere, die eigentlich – und ja das klingt hart aber so ehrlich muss ich sein – keine große Rolle in meinem Leben gespielt hat und das auch jetzt nicht mehr tut. Ein lieber Mensch, der mal da war, man eine gute Zeit miteinander hatte, aber dann auch wieder ging. Damals war es Nina für mich, vielleicht bin ich es gerade für jemand anderen. Wer weiß.

Nina ging, Chai blieb

In einer Sache hat mich Nina jedenfalls nachhaltig beeinflusst: Sie hat mir den ersten richtig handgemachten Chaitee gekocht. Aus Gewürzen, die sie in einen Topf gab, außergewöhnlich lange köcheln ließ und den Tee am Ende mit einem Schuss Milch verfeinerte. Herrlich! Meine Nase kann sich noch immer an diesen Duft erinnern, der durch ihre kleine Küche zog.

Fazit der Geschichte: Nina ging, Chaitee blieb und mit ihm die Idee für diesen herrlichen Apfelkuchen mit Masalachai. Man könnte sich einreden, der Apfelkuchen sei gesund, weil immerhin die Hälfte davon aus Vollkornmehl ist. Aber die Hauptsache ist doch, dass er schmeckt. Und das tut er, jawohl! Du musst dir unten nur die Bilder ansehen und wirst feststellen, dass der Apfelkuchen wahnsinnig saftig ist. Der Tee wird extralange eingekocht, eine Essenz wenn man gerne übertreiben möchte, und mit gefühlten tausend Gewürzen in den Teig gegeben. Ein richtiges Gewürz-Feuerwerk würde ich sagen und eines, das uns an diesen doch noch recht kalten Apriltagen schön warm hält. Danke, Nina!

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Meine Top 3 Rezepte mit Rhabarber

April 12, 2017
cremig-leichtes Rhabarber-Jogurtmousse-Törtchen mit Lupinenmehl-Boden

Einmal bitte aufzeigen, wenn du auch so sehr auf Rhabarber stehst wie ich! Das Obst, das eigentlich ein Gemüse ist, hat sich zu meiner absoluten Lieblingszutat gemausert – noch vor Erdbeeren und Himbeeren. Und das mag was heißen. Ganz pragmatisch kann man das auch an der Anzahl an Rhabarber-Rezepten hier auf dem Blog ablesen. Es sind heiße 19 Stück. 19 mal Rhabarber in süß und herzhaft, cremig, flauschig, einfach und kompliziert. Keine andere Zutat hat es so oft in ein Rezept geschafft, nichtmal Schokolade. Halleluja! Schokolade … Kaum zu glauben …

Daraus meine liebsten drei Rhabarber-Rezepte zu wählen war wahrlich nicht einfach. Aber seht einfach selbst, wie sehr die himbeerroten Stängel mein Herz erobert haben.

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Buchreview Frühstück Kuchen/Torten

Süßes Mandel-Toastbrot | aus Kevin’s Buch “Süßes Brot”

April 3, 2017
Toastbrot mit Mandeln

Toastbrot ist ja so eine Sache. Eigentlich sollte ich ja gar keinen mehr davon essen – zu viel Weißmehl, zu wenig volles Korn. Aber ab und zu muss es zum Frühstück mein liebstes Lieblingsritual sein: honiggetränkter Toast. Man geht dafür wie folgt vor:

  • Eine Scheibe Toastbrot nehmen und in den Toaster stecken.
  • Butter und Honig bereitlegen.
  • Noch heißen Toast mit spitzen Fingern rausfischen.
  • Zuerst mit Butter, dann mit Honig bestreichen.
  • Heraus kommt eine glitschig-göttliche Übereinkunft von Brot, Honig und Butter.

Schnell essen und von vorne beginnen. Ich liebe es!

Dieses süße Toastbrot mit Mandeln hat das aber gar nicht nötig. Es ist für sich ein Träumchen aus knuspriger Kruste und feinem Teig. Eigentlich kaum verwunderlich, stammt das Rezept ja von meinem lieben Bloggerkollegen Kevin alias Law of Baking.

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Kuchen/Torten

Klassischer Marmorkuchen | Ich bin euch eine Erklärung schuldig.

March 24, 2017
saftiger Marmorguglhupf

Okay. Eigentlich wollte ich mit diesem doch recht reisserischen Titel einfach nur “Hello” sagen und mich selbst wieder in dieser virtuellen Welt begrüßen in der ich irgendwie zuhause bin. Ein zuhause, das ich lange (viel zu lange, um Himmelswillen – es waren mehr als drei Monate!) vernachlässigt habe, aber auch ein zuhause, das vor drei Monaten nicht mehr mein zuhause war. Aber eigentlich bin ich niemandem eine Erklärung schuldig.  Nur mir selbst.

Vielleicht hast du es auf Facebook schon gelesen, dass die Realität zugeschlagen hat. So fest, dass es mein ganzes Sein erschüttert hat und ich etwas loslassen musste – und das war wohl oder übel das Bloggen. Nun gut, man könnte jetzt sagen: Ist doch wurscht, das ist ja eh alles nur Internetkram, die werden gar nicht merken, dass du weg bist. Aber wie mir andere Blogger bestimmt beipflichten können ist es gar nicht so einfach, sein kleines digitales Werk ruhen zu lassen.

Ehrlich: Bloggen war nur noch eine Belastung für mich.

Zuerst wollte ich es nicht wahrhaben – habe weiterhin Rezepte entwickelt, Worte aus  mir heraus katapultiert, die sozialen Medien gefüttert. Alles voll automatisiert. Wie vom Fließband. Ohne Gefühl und Leidenschaft. Ich gebe dem ganzen mal einen selbstkreierten Namen: “Bipolare Bloggerstörung”. Manisch wie wild in die Tastatur hacken und im nächsten Moment tieftraurig die Blogstatistiken anstarren. Bis mir auffiel: Nein, das bist du nicht. Du tust das doch mit Liebe – wo ist all die Liebe hin?

Wo ist die Liebe hin?

Bis ich irgendwann kapiert habe, dass es nicht darum geht,

*wöchentlich eine bestimmte Anzahl an Artikel rauszuballern, nur um ein sich selbst gesetztes Ziel zu erfüllen.

*Es geht für mich auch nicht darum, möglichst viele Follower zu haben.

*Und auch nicht um Kooperationen.

*Oder der erste zu sein, der über irgendwas berichtet.

*Vergleiche? Nicht mehr mit mir. Die erzeugen nur Neid und Missgunst. Gefühle, die ich kenne aber auf die ich gern verzichten will.

Und jetzt? Zurück zu meinen Blogger-Wurzeln.

Was jetzt anders ist?

Ich weiß wieder, wieso ich Bloggen liebe: Wegen der Rezepte, die ich mit der Welt teilen möchte und die noch immer in meinem Kopf herumkreisen. Wegen der tollen Menschen die ich kennenlernen durfte, die diese Gemeinschaft ausmachen. Weil ich verdammt stolz bin auf meine Fotos, oder wenn mir jemand lange Nachrichten zum letzten Rezept schickt, das nachgekocht wurde.

Und was am allerwichtigsten ist:

Ich blogge wieder, weil ich Lust darauf habe – und nicht weil ich muss.

Weil wir grade bei den Wurzeln waren: Back to the roots gehts auch mit diesem Rezept für Marmorkuchen. Ein echter Klassiker, nicht wahr? Macht man ihn, weil man muss und nicht, weil  man richtig Bock auf  Marmorkuchen hat, wird er garantiert nix. Also komm langsam in Marmorkuchen-Mood und freu dich auf ein ultrafluffiges Gedicht aus Vanille- und Schokoteig.

Marmorkuchen Anschnitt

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Apfel-Amaretto-Kuchen | mein persönliches Apfelkuchen-Rendezvous.

January 1, 2017
Apfel-Amaretto-Kuchen mit Marzipan

Hast du diese Schönheit von Apfelkuchen gesehen?

Ich bin ganz verliebt. Wenn du mir schon länger folgst, wirst du bestimmt schon bemerkt haben, dass ich mich schnell und heftig in Kuchen verliebe. Es ist ein heißer  Flirt, der stets mit einvernehmlicher einseitiger Vernaschung endet. Bei Kuchen hat sich aber mittlerweile ein Typ herauskristallisiert, der es mir angetan hat. Ich sehe ihn und weiß genau: Ohja, wir zwei, eine Kuchengabel und es wird kein Krümel übrig bleiben. Mein Kuchentyp? Einfach und ohne Zicken, nicht zu trocken sondern eher auf der saftigen Seite, fruchtig aber auch gern einmal schokoladig. Und süß, das ist natürlich klar.

Würde es Kuchen-Tinder geben, wäre dieser Apfelkuchen mit Amaretto garantiert ein Match. Ein Supermatch sogar – oder wie das auch immer heißen mag. Der Apfel-Amaretto-Kuchen sieht nicht nur scharf aus, auch seine inneren Werte können sich sehen lassen: Marzipan und Amaretto ergeben mit den Apfelspalten ein herrliches Trio, dem ich einfach nicht widerstehen kann.

Ich verrate dir aber heute ein Geheimnis: Ich teile gern! Solltest du also auch Gefallen an dieser süßen Sünde finden, kannst du schon heute dein eigenes Apfelkuchen-Rendezvous haben.
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