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Vegetarisch

Maronisuppe mit Trüffelschaum | Edles für Suppenkasperl

Februar 7, 2016
Maronisuppe mit Trüffelschaum und frischem Brot

Ganz ehrlich: Suppen sind so gar nicht meine Sache. Sie schmecken mir zwar meistens, aber sie haben mir schlichtweg zu wenig Biss. Bei Suppen fehlt einfach der Genuss des Kauens, der verschiedenen Konsistenzen im Mund. Mal körnig, mal knusprig oder perlig – sowas können Suppen nicht. Darum gabs bisher eher weniger Suppen im Hause Marmeladenglas.

Kennt ihr denn den Trend des „Soupings„?! Das ist der neue heiße Scheiß im Healthy Food-Bereich oder wie immer man den nennt, und im Grunde sagen die Souping-Anhänger, dass Suppen die neuen Smoothies sind. Weil Suppen warm sind, sind sie einfacher zu verdauen und schonender für den Körper. Naja. Ich kann mich jedenfalls nicht anfreunden, einen Grünen Smoothie morgens als Erbsensuppe zu trinken.

Bis auf diese Suppe hier, die mag ich: Maronisuppe mit Trüffelschaum.

Sie war Teil des Weihnachtsmenüs. Und weil es so gut war auch Teil des Silvestermenüs. Und danach gabs sie auch noch ein paar Mal. Die Maronisuppe schmeckt so unglaublich gut! Intensiv nach Maroni, deren Geschmack durch einen Hauch Cayennepfeffer super hervorgehoben wird.

Besonders fancy wird die Suppe mit dem Milchschaumhäubchen obendrauf, das mit Trüffelöl verfeinert wird. Mein Trüffelöl ist vom letzten Kroatien-Urlaub, die haben dort wahnsinnig intensives Öl, da reichen teilweise nur ein paar Tropfen aus.

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Vegetarisch

Rote Currypaste | Achtung: scharf! + Urlaubsmelancholie

Januar 28, 2015
scharfe rote Chilipaste für Thai-Curry

Verrückt. Übergeschnappt. Völlig plemplem! Aber wirklich. Anders kann ich mir das Gefühl nicht erklären, dass mich stets kurz vorm Urlaub ereilt. Es ist das Gefühl des Gar-Nicht-Erst-Weg-Wollens, weil man dann ja wieder Heim muss. Weil ich mir dieses Fernweh am letzten Urlaubstag ersparen möchte, dieses lästige „Ich-will-hier-bleiben“. Aufstampfen, Arme-Verschrenken, Schnute ziehen, Schmollen. Kennt ihr das? Oder könnt ihr mich nun wirklich in meiner Verrücktheit bestätigen?

Es ist jedes Mal das selbe: Den letzten Urlaubstag kann ich schon gar nicht mehr genießen, da ich dort bleiben möchte, im Urlaub. In meinem zweitliebsten Land der Welt. Dort, wo ganz viele Gefühle hängen und Erinnerungen. Aber gleichzeitig weiß ich auch, dass es Daheim am schönsten ist. Geborgenheit und liebgewonnener Alltag auf mich wartet. Darum hoffe ich jedes Mal schon vorm Urlaub, ob ich nicht diesmal vielleicht ein klein bisschen Heimweh haben könnte?

Das Land, von dem ich euch erzähle, ist Thailand. Für viele ist es ein Traum-Urlaubsziel. Für mich ist es sowas wie eine kleine Rettungsinsel, auf der ich mich völlig ohne Stress, Druck und Bauchweh bewegen kann. Denn seltsamerweise lasse ich die Bauchschmerzen stets am Flughafen zurück. Und darf dann unbeschwerte Wochen ohne CED-Symptome verbringen. Nur leider sind die sehr hartnäckig. Sie warten einfach am Flughafen auf mich und halten mir in der Empfangshalle ein Schild mit der Aufschrift „Schön, dass wir uns wieder sehen!“ entgegen.

Einmal Urlaub und zurück, bitte!

Aber alle Melancholie beiseite – denn heute soll’s hier scharf werden. Ich habe ein Rezept für feurig-scharfe rote Currypaste für euch. Daraus lassen sich wunderbare Currys herstellen, die es in sich haben. Ohne Fertigprodukt, ohne chemische Zutaten. Für die Currys braucht ihr je nach Menge dann 1-2 EL dieser Paste.

Hier geht’s zum Rezept

Snacks & Sonstiges Vegetarisch

Marillen-Tomaten-Kompott | ist es nun Chutney, Dip oder Sauce?

August 24, 2014
Marillen-Tomaten Ketchup mit ganz vielen Gewürzen und Knoblauch

Während ich das Rezept zu diesem Marillen-Tomaten-Kompott eingetippt habe, musste ich feststellen, dass das erste Glas schon fast leer ist. Die Optimisten unter euch würden bestimmt sagen: Das Glas ist aber noch fast voll! Aber das stimmt so nicht ganz. Ich habe es nämlich ausgelöffelt. Pur. Ohne Brot oder Ofenkartoffeln, wo das Kompöttchen oder Chutney ganz vorzüglich dazu gepasst hätte.

Die Gier war zu groß. Das ist ungefähr so wie beim Nutellabrot. Das Brot ist am Ende immer viel zu klein für die Portion Nutella obendrauf. Deshalb aß ich die Sauce fast ganz allein auf. Aber wieder zurück zu diesem herrlichen Dip / Chutney / Kompott / Sauce. (Warum um Himmels Willen laufen alle meine Gedanken immer auf Nutella hinaus?!)

Während ihr die Sauce auf dem Herd habt, kommt das Aroma der Marillen nicht so recht zur Geltung. Aber dann wenn es ein bisschen ausgekühlt ist und durchgezogen hat, verleiht es dem Kompott eine fruchtige Süße. Beeilt euch, bevor die Marillensaison zu Ende ist!

Hier geht’s zum Rezept

Snacks & Sonstiges

Topinambur-Cremesuppe | im Winter was Warmes

Januar 21, 2014
Topinamburcremesuppe

Neulich im Supermarkt lief uns eine Schachtel Topinambur über den Weg und im direkten Anlauf in unseren Suppentopf. Das Rezept ist einfach und kann als Grundrezept für jede Art von Cremesuppe verwendet werden. Das Süppchen schmeckt ähnlich der Kartoffelsuppe, aber dann doch wieder nicht… Der Geschmack ist definitiv schwer zu beschreiben!

Als kleine Beilage gab’s einen Garnelenspieß dazu. Bitte achtet bei Garnelen unbedingt auf beste Qualität!

Hier geht’s zum Rezept