Kuchen/Torten

Japanischer Käsekuchen | was hat das mit Sailor Moon zu tun?

Januar 4, 2015
Japanischer Käsekuchen

Hallo, mein Name ist Conny und ich liebe Sailor Moon. Sie war die Heldin meiner Jugend und ich wollte unbedingt so sein wie sie. Nicht nur, weil sie blond war und eine sprechende Katze besaß, lange schlanke Beine hatte und man selbst bei den kürzesten Röckchen ihre Unterhose nie hervorblitzen sah, sondern weil sie mit der Kraft der Liebe gegen das Böse kämpfte.

Ich steh heute noch so auf sie, obwohl ich ihre Stimme nicht so nervig in Erinnerung habe, aber es ist halt einfach etwas Wahres dran: Liebe hilft immer. Genauso wie Schokolade. Und die beiden können im Team die Menschheit vom Bösen befreien, jawohl!

Dieser Käsekuchen aus nur 3 – ich wiederhole – drei Zutaten hilft da bestimmt mit. Er schmeckt locker und cremig, nicht zu süß und ich frage mich, wieso ich mir die Tortur „herkömmlicher“ Cheesecakes mit mehr als 12 Stunden Wartezeit überhaupt noch antue, wenn man so einen Cheesecake innerhalb nur einer Stunde verspeisen kann. Eine Offenbarung!

Japanischer Käsekuchen

Japanischer Käsekuchen – Für eine 18 cm Springform

  • 3 Eier
  • 120 g weiße Schokolade
  • 120 Frischkäse Vollfettstufe

Heizt den Backofen auf 170° Ober-/Unterhitze vor und fettet die Springform gut aus. Zusätzlich legt ihr auf den Boden der Springform ein Blatt Backpapier. Zuerst werden die Eier getrennt und die Eiklar steif geschlagen. Die weiße Schokolade in Stücke brechen (oder wie mein faules Ich einfach Schogetten nehmen) und auf dem Wasserbad schmelzen. Den Frischkäse dazu geben und ebenfalls unter Rühren schmelzen. Es entsteht eine geschmeidige Masse. Den Topf vom Herd nehmen, etwas überkühlen lassen und das Eigelb dazu geben. Gut verrühren. Jetzt das steife Eiweiß vorsichtig in 3 Portionen zur Schokomasse geben und noch vorsichtiger unterheben, sodass die Luftigkeit nicht verloren geht. Den Teig in die gefettete Springform gießen und diese in eine Fettpfanne stellen, in die wir jetzt noch heisses Wasser füllen. Das Wasser sollte etwa bis zur Mitte der Springform reichen. Mit dieser Methode bewahren wir den Kuchen vor Rissen.

Jetzt wird’s nochmal spannend: Den Kuchen auf mittlerer Schiene zunächst 15 Minuten bei 170°, dann 15 Minuten bei 160° backen, dann noch einmal 15 Minuten im ausgeschalteten Ofen stehen lassen. Kuchen komplett auskühlen lassen und vorsichtig aus der Springform lösen.

Japanischer Käsekuchen

Auf Facebook hab ich ja schon ein wenig mitbekommen, dass ich nicht das einzige Sailor Moon-Fangirl bin. Wie siehts bei euch aus? Ich bin für jedes Geständnis offen!

In diesem Sinne: Mondstein flieg und sieg! (Und Käsekuchen, du auch!)

Japanischer Käsekuchen

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20 Comments

  • Reply S Februar 15, 2016 at 23:07

    Ich fand den Kuchen leider so fies, dass ich ihn wegschmeißen musste 🙁 schmeckte wie ein süßes Omelette, nur schlimmer

    • Reply Conny Februar 16, 2016 at 07:53

      Liebe/r S., schade, dass dein Kuchen nichts geworden ist. Ich habe ihn mittlerweile ganz oft gebacken und er ist mir jedes Mal gelungen.
      Vielleicht liegt es an der Ofeneinstellung?
      Liebe Grüße,
      Conny

  • Reply Daniel Februar 6, 2016 at 11:44

    Ich mag das Rezept sehr, aber habe es neulich mal abgewandelt, weil mich die weiße Schokolade irgendwie gestört hat an diesem Rezept. Also habe ich die Menge an Frischkäse(Ziegenfrischkäse) von 120 auf 220g erhöht und dann die weiße Schokolade durch ca.100g Waldhonig ersetzt.
    oder
    man nimmt 120 g Ziegenfrischkäse und Feta (aus Schafsmilch). Den Feta und den Honig(100g) mit dem Pürierstab fein und leicht schaumig-cremig pürieren.

    PROBIERT ES MAL AUS LIEBE FRAUEN!

    • Reply Conny Februar 7, 2016 at 20:01

      Lieber Daniel,
      vielen Dank für dein Kommentar!
      Deine Variante klingt ja super spannend – vor allem mit Ziegenfrischkäse. Stell ich mir super vor! Auch die Kombi mit dem Honig!
      Aber um ehrlich zu sein kann ich mir die Kombi mit dem Feta nich so recht vorstellen – wird der Kuchen denn dann nicht ein bisserl salzig?!

      Liebe Grüße,
      Conny

      • Reply Daniel Februar 13, 2016 at 10:18

        Ja zu salzig eigentlich nicht … wird durch den Honig ausgeglichen … man kann ja mehr Honig nehmen …

        hab noch ne Variante mit Camembert statt Feta … dann wird der Kuchen wirklich zu einem Käsekuchen …

        • Reply Daniel April 23, 2016 at 12:04

          UND ÜBRIGENS … Ich back den Kuchen nur bei 160°C 30 Min. und dann 15 Min. im ausgeschalteten Ofen … und ohne Fettpfanne mit Wasser …

          … denn nicht jede Springform ist absolut wasserdicht!

          … und Wasser braucht es nicht wirklich! Man kann eine Wasserschale neben den Kuchen stellen oder ein Blech mit Wasser füllen und unter den Backofenrost mit dem Kuchen schieben.

          • Conny April 25, 2016 at 10:07

            Hi Daniel,
            dankeschön für die vielen Tipps!
            Liebe Grüße,
            Conny

          • lia Februar 3, 2017 at 15:31

            sehr gute idee, dann braucht man nicht so viel umweltverschmutzer alu zu verwenden. danke Daniel

  • Reply dagmar August 28, 2015 at 06:43

    He Leute, ich hab ihn gerade gebacken und weil ich keine 18cm Form hatte, hab ich eine 26cn genommen. Doppelte Mengenangabe und Zack fertig.wenn er jetzt noch schmeckt wie er aussieht, dann macht backen ja richtig Spass!!!! Ich melde mich,wenn er „verspachtelt“ ist,denn er is für meinen Sohn,der heute praktikumsabschluss hat und für ein Jahr nach Japan geht.danke bzw.arigato….eure daggi

  • Reply Japanischer Käseapfelstreusel | TheStrangebeauty August 12, 2015 at 20:44

    […] “Japanische Käsekuchen” (<–Rezept da) scheint offenbar der Sommerrenner zu sein. Zumal er nur aus DREI […]

  • Reply Nadja Juli 29, 2015 at 17:21

    Ich hab deinen Kuchen heute gebacken und er hat sich auf der Unterseite etwas mit Wasser vollgesogen. Ich glaub, das nächste Mal stell ich meine Form wie auf eine Art Insel auf eine feuerfeste Form, dann kommt nur Wasserdampf ran. Geschmeckt hat er super, der Mann und ich sind begeistert! 🙂

    • Reply Conny Juli 30, 2015 at 08:07

      Hi Nadja,

      oh mit Wasser vollgesogen? Das passiert mir auch ab und an mit Springformen. Die Idee mit der feuerfesten Form find ich super – es geht im Grunde ja wirklich „nur“ um den Dampf der entsteht.
      Im Dampfgarer müsste das ja auch problemlos funktionieren, wenn man glücklicher Besitzes eines solchen ist.

      Ich freu mich riesig, dass er dir und dem Mann schmeckt 🙂

      Alles Liebe,
      Conny

  • Reply Anonymous Juli 19, 2015 at 01:21

    Also diesen Kuchen liebe ich , ein Genuß, wie er auf der Zunge zergeht, lecker, d a n k e. Für das Rezept , dazu reiche ich immer Johannissbeeren 

    • Reply Conny Juli 30, 2015 at 08:08

      Johannisbeeren passen super dazu, sie ergänzen mit ihrer Säure sehr gut die Süße des Käsekuchens.
      Schön, dass er dir so schmeckt!

  • Reply Sabine Korpan Januar 4, 2015 at 23:28

    Liebe Conny,
    Auf dieses Rezept bin ich schon sehr gespannt, echt lecker !
    Ich glaube die Sailer Moon Ära habe ich komplett verschlafen, gab jetzt erst mal im Internet nachgeschaut;-)
    Herzliche Grüsse,
    Sabine

  • Reply Nadja Januar 4, 2015 at 11:24

    Japanischer Käsekuchen ist super und Sailor Moon sowieso – hiermit oute ich mich, auch wenn ich die Neuauflage mehr als schrecklich finde. Für die japanischen Kuchen hab ich mir eine Minispringform zugelegt, damit ich dann auch alles typisch japanisch klein backen kann 😉

    Liebe Grüße
    Nadja

    • Reply Conny Januar 4, 2015 at 19:17

      Hi Nadja! Ich muss gestehen, noch nie einen wirklich originalen Käsekuchen gekostet zu haben 🙂 Du schon? Erzähl!
      Und wie klein ist ein ist eine kleine japanische Springform?

      Alles Liebe,
      Conny

      • Reply Nadja Januar 5, 2015 at 09:42

        Na, ob meine Form „japanisch“ ist, weiß ich nicht, aber als ich dort war, war eben jeder Kuchen so winzig klein – vielleicht, weil die Backöfen kleiner sind? Ich hab mir dann eine 18cm-Springform bei Tchibo gekauft, die ist wirklich super für zwei und so platzsparend. 🙂 Und die Kuchen werden sowas von niedlich!

        Original japanischen Käsekuchen hab ich nur einmal auf meiner Reise gekostet, das war aber so ein kalt gemachter auf einem Keksboden. Den, was du oben beschreibst, hab ich aber auch schon einmal so ähnlich mit einer japan-affinen Freundin gebacken, die schon des Öfteren drüben war, und sie meinte, dass er so schon ziemlich ans Original rankommt 🙂 Alles ist weich und fluffig und sehr süß. Wenn deiner auch so schmeckt, bist du schon fast original japanisch <3

        Liebe Grüße
        Nadja

  • Reply Diandra Januar 4, 2015 at 10:46

    Ich oute mich auch als Fan Girl 😉 Sailor Moon hat mich meine ganze Kindheit begleitet! Meine Schwester, der Nachbarsjunge und ich haben es auch immer nachgespielt und all sowas 😀 Sailor Moon war einfach klasse, wobei meine Favoritin ja eher Sailor Mars war 😉
    Der Kuchen sieht auch wirklich lecker aus 🙂 Hätte ich alle Zutaten hier, würde ich den glatt ausprobieren 🙂 Aber er kommt definitiv auf die Nachbackliste!

    • Reply Conny Januar 4, 2015 at 19:18

      Hach fein, noch eine zweite Fanin im Geiste gefunden zu haben. Da hängen wie bei dir auch so viele Erinnerungen dran!!!
      Wir sollten einen Fanclub gründen! <3

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