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Schokolade

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Brombeer-Schoko-Muffins | verpackt in pornöse Muffinpapierln.

July 8, 2018
Brombeer-Muffins mit Schokolade

Ja ich weiß, diese Muffinpapierln sind irgendwie porno. Ist das eigentlich ein Zebramuster in dezentem pink und schwarz? Und wo zum Teufel habe ich die eigentlich her? Hoffentlich nicht in einem Zustand der geistigen Umnachtung selbst gekauft … Aber egal: Denn … das was sich in den Muffinförmchen befindet ist umso pornöser: Brombeer-Schoko-Muffins.

Wieso bin ich eigentlich nicht früher auf diese Kombination gekommen? Brombeeren mit ihrem tiefherben und trotzdem fruchtigen Geschmack gehen ein Geschmacksdoppel mit dunkler Schokolade ein, dass es eine echte Freude ist. Viel mehr Brombeeren haben garantiert nicht in den Muffins platz. Du wirst sie in jedem Bissen schmecken! Und sagte ich schon, dass Schokolade drin ist? Alles garantiert jugendfrei. Versprochen.

Was dir vielleicht auch auffällt: Schafmilch. Die lockte mich im Kühlregal an und ich dachte mir: Wieso nicht. So richtig zum Trinken habe ich sie jetzt nicht gerade lieb, aber in den Muffins ist sie super (ich erlaube mir zu wagen, dass man keinen Unterschied merkt – also kannst du gerne eine andere Milch deiner Wahl verwenden).

Wie alle meine Muffinsrezepte brauchst du von Anfang bis Ende nicht länger als eine Dreiviertelstunde. Perfekt also für den Muffinhunger zwischendurch.

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Kuchen/Torten

Chocolate Chip Cookies mit Tahini | ich breche die ungeschriebenen Foodblogger-Regeln.

July 1, 2018
Schnelle Chocolate Chip Cookies mit Sesampaste

Hach, irgendwie krieg ich das mit den ungeschriebenen Foodblogger-Regeln nicht hin. Schon im Februar sollte man Rhabarber-Rezepte posten, im April dann etwas mit Erdbeeren und der Redaktionsplan für Weihnachten muss spätestens im September stehen. Anstatt also jetzt, im Juli, über Sommerbeerenrezepte nachzudenken, habe ich … vergessen einzukaufen. Jawoll. Weit und breit sind keine Sommerbeeren aufzutreiben, nur ein leerer Kühlschrank und jede Menge Lust auf Süßes. Darum lass ich heute die Foodblogger-Regeln tatsächlich ungeschrieben sein und präsentiere dir ein Rezept, das wirklich immer geht. Ganz egal obs draußen Minusgrade hat oder du dir den Schweiss von der Stirn wischt: Chocolate Chip Cookies mit Tahini.

(Anmerkung: Hier in Salzburg hat es heute am 27. Juni geschlagene 13 Grad …)

Die Kekse sind nicht ganz der Klassiker und mit einer Extraportion Tahini verfeinert. Du erinnerst dich bestimmt: Tahini ist die Sesampaste, ohne die Hummus nicht Hummus wäre. Der intensive Sesamgeschmack harmoniert perfekt mit den extragroßen Chocolate Chips. Von denen wandern übrigens richtig viel in den Teig, sodass man fast sagen könnte, die Schokolade wird nur von ein paar Teiginseln durchzogen.

Ich liebe diese Chocolate Chip Cookies, weil sie zum einen richtig schnell gebacken sind, und zum anderen lange frisch bleiben. Meiner Meinung nach sind sie sogar am Tag nach dem Backen noch besser, dann werden sie innen schön chewy und klebrig. Fast so wie die Kekse bei Starbucks oder McDonalds – nur eben selbst gemacht und ausschließlich mit besten Zutaten.

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Kuchen/Torten

Schoko-Erdnussbutter-Schnitten | Mein lang gehütetes Geheimrezept.

May 23, 2018
Super saftige Schoko-Erdnussbutter-Schnitten

Heute habe ich ein Rezept für dich, das ich schon gefühlte hundert Mal gebacken habe. Es ist eines meiner liebsten Süßigkeiten überhaupt und eigentlich wundert es mich, dass es nicht schon längst einen Platz hier auf dem Blog bekommen hat. Die Schoko-Erdnussbutter-Schnitten kommen mit nur ein paar Zutaten aus, die aber alle wunderbar miteinander harmonieren: leicht salzige Erdnussbutter, zartbittere Schokolade, süßer Agavendicksaft, knusprige Haferflocken. Zutaten, die oft ohnehin daheim sind und für die man nicht mehr extra einkaufen muss.

Mein Highlight ist eindeutig die dicke Schicht Schokolade obendrauf. Kennst du Reeses Peanut Butter Cups? So ungefähr schmeckt die Glasur. Frisch aus dem Kühlschrank geholt lassen sich die Schnitten zwar nicht so gut schneiden, sind aber wunderbar erfrischend und kühl. Fast ein bisschen wie Eiskonfekt!

Je nachdem was ich daheim habe verwende ich mal Haferkleie, mal Haferflocken oder so wie in dieser Variante einen Mix davon. Nimm einfach das, was du daheim hast. Gleiches gilt für die Erdnussbutter: Ob creamy oder crunchy macht geschmacklich keinen Unterschied.

Und noch ein Tipp: Nimm die Butter für die Schnitten unbedingt lang vor dem Backen aus dem Kühlschrank. Wenn sie dir schon fast unter den Fingern davonrinnt ist sie perfekt. Zu harte Butter macht dir das Kneten unnötig schwer.

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Blaubeercookies mit Haferflocken und brauner Butter | eigentlich wollte ich dir heute etwas wichtiges sagen.

May 9, 2018
Einfach nachgebacken: Blaubeercookies mit Schokolade

Eigentlich wollte ich dir heute wieder einmal einen Schwank aus meinem Leben erzählen. Etwas total tiefgreifendes, emotionales. Und dann kamen mir diese Blaubeercookies in die Quere. Ich sitze also da, neben mir der Berg aus Keksen und um mich herum tausende Krekskrümel für die ich mich gleich wieder verfluchen werde, und kann keine Gedanken fassen, die sich nicht um Kekse drehen. In meinem Kopf: “Geil geil geil”. Mein Bauch stimmt zu. Mein Herz auch – weil Schokolade drin ist und die füttert mein Herz mit Liebe. Deswegen: Nichts philosophies, humorvolles heute. Sondern einfach nur Kekse.

Heute habe ich ein Cookie-Rezept für dich, das alles dagewesene in den Schatten stellt. Dafür werfe ich alle Blogger-Regeln über Bord, tausche sie gegen eine große Handvoll Superlativen und behaupte: Diese Blaubeercookies sind die besten, die du je gekostet haben wirst. Sie sind fruchtig und schokoladig zugleich, dabei knusprig und weich. Bessere Cookies bekommst du weder bei Starbucks noch bei Subway. Versprochen!

Die Blaubeercookies haben gleich zwei Geheimnisse:

Geheimnis Nummer 1 ist die Butter! Richtig besonders werden die Blaubeercookies durch braune Butter. Ich habe die Butter nämlich nicht nur geschmolzen, sondern braun werden lassen. Dadurch bekommen die Kekse einen tief-aromatischen Geschmack. Herrlich!

Geheimnis Nummer 2 sind gefrorene Blaubeeren. Dadurch, dass sie nicht so weich sind, platzen sie beim Untermixen in den Teig nicht und behalten so ihre schöne Form und Farbe.

Außerdem im Teig: Haferflocken. Und irgendwie schmecken Cookies mit Haferflocken sowieso am allerbesten. Sie sorgen für den gewissen Biss, eine knusprige Konsistenz.

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Bourbon Chocolate Chunk Cookies | weil Cookies nicht gleich Kekse sind.

April 29, 2018
Bourbon Chocolate Chunk Cookies mit Haferflocken

Ich weiß was du denkst: Da beschwert sie sich jahrelang über Kekse, jammert rum und dann auf einmal haut sie innerhalb kürzester Zeit gleich drei Cookie-Rezepte raus. Da muss ich zur Verteidigung sagen: Cookies und Kekse sind nun wirklich nicht das selbe:

  • Kekse werden ausgestochen – Cookies nicht. Cookies werden eher unordentlich mit dem Löffel aufs Blech befördert.
  • Kekse bestehen aus diversen Schichten, werden gefaltet, getunkt, gefüllt – Cookies nicht. Ein Teig reicht aus und von allzu großer Raffinesse sind wir meilenweit entfernt.
  • Kekse gibts meistens nur zu Weihnachten – Cookies nicht. Die passen einfach immer. Auch jetzt, im Frühling.
  • Kekse kann ich nicht – Cookies schon!

Diese Bourbon Chocolate Chunk Cookies klingen richtig fancy, sind aber eigentlich ganz einfach. Schwöre! In den Teig wandern Rosinen, die lange in Bourbon einweichen durften. Damit bekommen die Kekse ein spannendes Aroma, ohne allzusehr nach Alkohol zu schmecken. Warme Gewürze wie Muskatnuss, Ingwer und Zimt (was sonst?) harmonieren perfekt mit dem Bourbon-Geschmack der Cookies. Und: Schokolade darf natürlich auch nie fehlen. Bei dieser Variante hab ich mich für die extragroßen Chocolate Chips entschieden. Sie sehen aus wie Schokolinsen, und die wandern als ganzes in den Teig. Herrlich!

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Brownie-Cookies mit Fleur de Sel | die einfachen Dinge sind immer die besten.

April 22, 2018
Brownie Cookies: einfach und schnell nachgebacken

Meistens werde ich ausgelacht, wenn ich Menschen meine Lieblingsspeise verrate: Spagetti mit Tomatensauce. Das wär ja nix besonderes. So einfach. Aber ehrlich: Genau da liegt der kulinarische Hund begraben. An den einfachen Dingen erkennt man echtes Handwerk. Ob die Tomatensauce beim Italiener aus der Dose kommt oder liebevoll stundenlang gekocht wird. Glaub mir: Du schmeckst den Unterschied! (hoffentlich …) Genauso verhält es sich mit diesen Brownie-Cookies.

Die Zutatenliste ist überschaubar und eigentlich nichts besonderes. Kakao, Mehl, dunkle Schokolade. Nur das Fleur de Sel, das tanzt aus der Reihe. Was aber bei diesem Rezept wirklich wichtig ist, ist die Qualität der Zutaten. Verwende unbedingt hochwertige Schokolade, keine Backschokolade oder Kuvertüre. Ich nehme gerne die Zartbitterschokolade von Lindt mit 70 % Kakaoanteil – aber in der milden Variante. Auch der Kakao sollte nicht einfach Benco oder Kaba sein, also kein Trinkkakao, sondern entölter Backkakao. Den gibts von Alnatura oder Bensdorp.

Den Geschmackskick bekommen die Brownie-Cookies gewiss durch das Fleur de Sel obendrauf. Eine kleine Messerspitze reicht aus, um den Schokogeschmack noch schokoladiger zu machen. Herrlich! Auch hier gilt: Verwende grobes Fleur de Sel anstatt herkömmlichem Speisesalz.

Die Cookies haben das beste aus zwei Welten: Sie sind schön knusprig und einfach zu naschen, wie Kekse eben. Und von den Brownies stammt das wunderbar saftige Innenleben, das fast schon auf der Zunge zergeht. Ein Traum!

Und wie ich finde, sind diese Brownie-Cookies wohl das süße Equivalent zu Spagetti mit Tomatensauce. Jawohl!

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Kuchen/Torten

Klassischer Rotweinkuchen | zum Sonntag wieder was klassisches.

April 15, 2018
Einfacher Rotweinkuchen mit Zuckerguss

Manche Rezepte werden einfach nie alt. Man kann sie immer und immer wieder backen, auf auf Familienfesten teilen oder mit ihnen die Arbeitskollegen am Montagmorgen glücklich machen. Rotweinkuchen ist so ein Rezept. Marmorkuchen auch. Oder Nusspotize.

Richtig guter Rotwein wird mit den Jahren immer besser – sagt man. So lange hält es zwar kein Wein bei mir zuhause aus, aber dieser Fakt trifft immerhin auch auf den Kuchen zu. Durch den Rotwein und den Mandeln im Teig bleibt er lange frisch und schmeckt sogar am zweiten Tag noch besser. Schwöre!

Für dieses Rezept habe ich wiedermal meine alte Kranzkuchenform hervorgekramt. Sie zieht meistens gegen die Gugelhupfformen den kürzeren, hat das aber eigentlich gar nicht verdient. Die zartrosa Glasur kommt natürlich auch vom Rotwein. Einfach Staubzucker und Rotwein mischen und über den Kuchen gießen. Schmeckt fast wie Punschkrapferl (die sollte ich eigentlich auch mal ausprobieren …)

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