Vegetarisch

Kürbis-Püree | Küchen-Basics im Herbst

September 12, 2014
einfaches, selbst gemachtes Kürbispürree aus dem Ofen

Seid ihr auch so ein richtiges Kürbis-Fangirl wie ich? Jedes Jahr im August kann ich es kaum erwarten, die ersten reifen Kürbisse aus dem Beet zu holen. Zum Glück ist unser liebstes Herstgemüse gar nicht zimperlich. Im Endeffekt wächst der Kürbis da am besten, wo er genügend Platz und Ruhe hat.

Tipp: Kürbis unbedingt im Ofen rösten, nicht kochen!

Als Grundlage für viele Rezepte im Herbst dient Kürbis-Püree. Das aromatische Mus aus den verschiedenen Kürbisarten ist ganz leicht selbst gemacht – ihr braucht dafür nur 2 Zutaten: Kürbis und Olivenöl. Mit dem Kürbis-Püree könnt ihr dann richtig kreativ werden. Ob herzhaft in Eintöpfen, Chillies und Suppen oder süß in Tartes – so ein hausgemachtes Kürbismus ist das Allround-Talent im Herbst. Bald stell ich euch mein erstes Kürbis-Rezept in diesem Herbst vor, Kürbis-Scones. Aber vorher zeige ich euch, wie ihr das Kürbis-Püree ganz einfach selber macht.

einfaches, selbst gemachtes Kürbispürree aus dem Ofen

Kürbis-Püree

  • Kürbisse eurer Wahl, am besten eignen sich Hookaido oder Muskat-Kürbisse
  • Olivenöl

Ihr seid jetzt nur noch maximal 60 Minuten von eurem Kürbis-Püree entfernt. Heizt den Backofen auf 180° Umluft vor. Als nächstes nehmt ihr die Kürbisse und schneidet sie in Hälften. Entfernt mit einem Löffel die Kerne. Legt die Hälften auf ein tiefes Backblech (zum Beispiel die Fettpfanne) mit der Schnittfläche nach oben und bepinselt die Flächen und Innenseiten der Kürbisse mit etwas Olivenöl. Ab mit ihnen ins vorgeheizte Backblech. Auf mittlerer Schiene 50-60 Minuten backen.

Die Kürbisse sollten dann butterweich sein und sich mit einem Löffel von der Schale schaben lassen. Verwendet das Püree entweder gleich oder füllt es in luftdichte Schraubgläser. Ihr solltet es innerhalb 3-4 Tagen nach Herstellung verbrauchen.

Genauso könnt ihr übrigens auch Süßkartoffel-Püree herstellen. Mir ist die Ofen-Methode viel lieber, als die Kürbisse zuerst klein zu schneiden und dann im Topf zu kochen. Einerseits, weil ich manchmal ein klein wenig zu Faulheit tendiere, und andererseits weil ich das Gefühl habe, die Aromen bleiben mit der Ofengar-Methode besser erhalten. Was meint ihr?

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3 Comments

  • Reply Michael September 9, 2015 at 20:54

    Es klingt auf jeden Fall um einiges einfacher als den Kürbis zu kochen.
    Ich werde es ausprobieren.
    Ein Rezept für den Pumkin Pie habe ich mir schon ausgesucht.
    Werde dir dann berichten ob er gelungen ist.

    Gruß

    Michael

    • Reply Conny September 10, 2015 at 12:40

      Hi Michael,
      ja ich mag es gerne aus dem Ofen weil mir vorkommt, dass Kochen den Kürbisgeschmack verwässert…
      Bin schon gespannt auf das Pumpkin Pie-Rezept – ich bin da nämlich auch noch auf der Suche nach was passendem 🙂

      Liebe Grüße,
      Conny

  • Reply Sabine Korpan September 12, 2014 at 20:41

    Liebe Conny,
    Ich freue mich schon auf die Kürbisrezepte 🙂
    Das Cheesecake Rezept ist ein Träumchen.
    Herzliche Grüsse,
    Sabine

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