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Mirabellen

Frühstück

Kriecherlmarmelade mit Amaretto | + Aufstehtipps für Morgenmuffel

August 26, 2015
Kriecherlmarmelade mit Amaretto

Setz dich doch heute mit mir an den Frühstückstisch. Du bist bestimmt schon lange wach, stimmts? Oder gehörst du zu den Menschen, die morgens nicht aus den Federn kommen? Den Snoozebutton vergöttern und verfluchen gleichzeitig? Dann habe ich heute etwas für dich – nämlich meine Tipps wie du morgens leicht aus dem Bett kommst.

Einer davon ist diese Kriecherlmarmelade mit Amaretto. Kriecherl – auch Mirabellen genannt – sind eine wilde Art der Pflaumen und wachsen bei mir im Garten auf einem strauchartigen Baum. Sie sind rot – im Gegensatz zu den meisten Kriecherln – und süß-sauer im Geschmack.

Alle Jahre wieder überlege ich mir neue Marmelade-Rezepte für diese Frucht, die – wie ich fürchte – langsam am Aussterben ist. Ich habe sie schon mit Zimt & Roséwein ausprobiert oder mit Orangenlikör. Dieses Mal greife ich wieder einmal auf Alkohol zurück – auf meinen geliebten Amaretto wie du bestimmt schon vermutest. Den verwende ich gerne üppig und in unterschiedlichen Dingen, wie zum Beispiel in Muffins oder dem Apfel-Tiramisu. In der Marmelade schmeckst du den Amaretto aber nicht sehr dominant raus. Er schwingt leise mit und vom Alkohol ist gar nichts mehr zu schmecken. Die Kriecherlmarmelade ist nicht zu süß, weil ich sie mit 2:1 Gelierzucker gekocht habe. Wenn du es süßer magst, greif einfach zur 1:1 Variante.

Hier geht’s zu den Aufstehtipps und dem Rezept!

Frühstück

Kriecherlmarmelade mit Zimt & Roséwein | Eingemachtes die Zweite

August 14, 2013
Kriecherlmarmelade mit Zimt und Rosewein by momentinajellyjar.com

Auf geht’s in die zweite Runde der Marmelade-Action. Die Kriecherl scheinen auf dem Höhepunkt ihrer Reife zu sein, sehr lange werden sie selbst auf dem Baum nicht mehr halten – also bester Zeitpunkt um nochmal den Kochlöffel zu schwingen. Das Aroma ist jetzt einfach unvergleichlich! Den deutschen Namen „Mirabelle“ finde ich ebenfalls bezaubernd, bedeutet er doch „Wunderschöne“.

Grundsätzlich wundere ich mich ja immer, wieso die Menschen nicht viel mehr selbst Einkochen. Es ist wirklich überhaupt keine Hexerei und nicht mal viel Arbeit (vom eigenen Pingeligkeitsgrad mal abgesehen, wie ihr unten erfahren werdet). Die Qualität eigener Marmelade steht in keinem Vergleich zu kommerziellen Produkten, ebenso wie die Kosten. Die Natur bietet uns so viel, wieso nicht mit offenen Armen zugreifen?

Diesmal habe ich zum 3:1 Gelierzucker gegriffen, weil er den Früchten einfach mehr Platz im Glas lässt und die Marmelade dadurch fruchtiger wird. Das Endergebnis schmeckt dadurch etwas säuerlicher als die erste Variante.

Hier geht’s zum Rezept

Frühstück

Kriecherl- oder Mirabellenmarmelade mit Orangenlikör | jetzt geht’s ans Eingemachte!

August 11, 2013
Kriecherlmarmelade mit Orangenlikör

Ich liebe es, Marmelade einzukochen (wie unser Blogtitel schon erahnen lässt). Es ist nicht nur der Vorgang des Einkochens an sich, also das Schneiden der Früchte, das Aufkochen etc., sondern vielmehr der Grundgedanke. Um uns herum, und auch in unserem Garten, gedeihen in den Sommermonaten unglaublich viele Früchte, beinahe zu viel, um sie frisch zu essen. Alleine in unserem Garten gibt’s enorme Mengen an Zwetschgen, Mirabellen, Holler, Kräuter und vieles mehr. Es wäre doch schade, all die Früchte ungenutzt zu lassen. Besonders liebe ich auch daran, dass man sich mit einem Glas Sommermarmelade auch im tiefsten Winter ein klein wenig Sonnenschein zaubern kann.

Meine ersten Gehversuche mit Marmelade-Einkochen waren etwas … wackelig. Irgendwie war das Endergebnis immer viel zu süß. Fruchtig-fein, aber um es auf dem Frühstücksbrötchen zu essen eine Spur zu süß. Verwendung finden meine Erstlingswerke aber schon, wie zum Beispiel zum Einstreichen in Kuchen, für Cupcaketoppings usw.. Doch langsam bekomme ich ein Gespür dafür, welche Zuckerart ich bei welchem Obst verwenden muss.

Diesmal lachten mich die Kriecherl (oder zu Deutsch „Mirabellen“) schon so frech vom Bäumchen aus an, dass ich nicht widerstehen konnte und ein paar Gläser Marmelade einkochte. Für mich sind Kriecherl etwas ganz besonders, dicht verwebt mit vielen Kindheitserinnerungen an meine Oma. Mit ihr spazierte ich als  kleiner Stöpsel immer an einem Kriecherlbaum vorbei und stibitzte mir ein paar davon. Heute findet man nur mehr ganz selten solche Bäume/Sträucher. Mir kommt vor, ihnen werden andere bekanntere Früchte vorgezogen. Umso mehr freut es mich, ein altes Exemplar im Garten stehen zu haben.

Hier geht’s zum Rezept