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Glasierte Amaretto-Muffins | zurück in die Vergangenheit

Januar 11, 2015
Glasierte Amaretto-Muffins

Erstmal ein Geständnis: ich liebe Amaretto! Ich liebe ihn schon seit … meiner ganz frühen Jugend! Also seit der Zeit, in der ich noch nicht offiziell Alkohol trinken durfte. Und er dadurch natürlich noch anziehender wirkte. Da wurde mit Freunden das letzte Taschengeld zusammengekratzt für ein kleines Fläschlein des süßen Tropfens, der dann erst recht wieder mit irgendwas gemixt wurde. Cola vermutlich oder Orangensaft. Aber hey: Haben wir nicht alle ein paar Leichen im Keller? Meine heißt jedenfalls Amaretto und erinnert mich an laue Spätsommerabende mit ersten zaghaften Küssen und Gänsehaut. In Sachen Küssen war ich übrigens ein Spätzünder!

Noch Amaretto-Fans hier? Außer mir?

Als Huldigung an diese Zeit gab’s fluffige Muffins mit doppelt Amaretto, nämlich im Teig und in der Glasur. Das ursprüngliche Rezept stammt von Evi der Küchenzauberin, ich habe es jedoch wiedermal etwas abgeändert. Der erste Biss in den Muffin, die Glasur noch leicht feucht, katapultierte mich direkt wieder zurück ins Jahr 2003.

Glasierte Amaretto-Muffins

Glasierte Amaretto-Muffins – für 12 Stück

  • 120 g geschmolzene Butter
  • 120 g Kristallzucker
  • 2 TL Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 240 g glattes Weizenmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 120 g gemahlene Haselnüsse
  • 2 Espressotassen Amaretto + 3-4 EL für die Glasur
  • 150 g Staubzucker
  • 12 ganze Mandeln als Deko

Heizt den Backofen auf 180° Ober-/ Unterhitze vor und stattet ein Muffinblech mit euren liebsten Papierförmchen aus. Bei mir gibt’s heute ganz retro lila Pünktchen. Die Butter gemeinsam mit dem Kristall- & Vanillezucker und den Eiern mit dem Schneebesen des Mixers sehr cremig aufschlagen. Das dauerte bei mir mit der Küchenmaschine etwa 3-4 Minuten. Das Mehl mit dem Backpulver versieben und abwechseln mit den Haselnüssen und dem Amaretto zur Eiermasse geben. Den Teig nun bis knapp unter den Rand auf die Muffinförmchen verteilen und auf mittlerer Schiene 25 Minuten backen. Sind die Muffins fertig (Stäbchenprobe nicht vergessen!), lasst sie ganz auf einem Kuchengitter auskühlen.

Für den Amarettoguss einfach den Staubzucker mit 3 EL Amaretto verrühren, sodass eine dickliche Masse entsteht, die schön vom Löffel fließt. Auf den Muffins verteilen und mit der Mandel belegen. Falls ihr für den Guss keinen Alkohol verwenden wollt, funktionieren ein paar Tröpflein Bittermandelaroma auch sehr gut!

Glasierte Amaretto-Muffins

Jetzt, wo ich die gebackene Version eindeutig der flüssigen vorziehe, fühle ich mich trotzdem genauso erwachsen wie 2003!

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2 Comments

  • Reply Sabine Korpan Januar 11, 2015 at 16:52

    Liebe Conny,
    Ich stand damals total auf Eierlikör …
    Amaretto habe ich auch gerne getrunken, lach.
    Da kommen Erinnerungen hoch, Owe 😉
    Tolle Muffins hast Du da gezaubert.
    Herzliche Grüße,
    Sabine

  • Reply Evi Januar 11, 2015 at 12:51

    Mmmmh, die sehen köstlich aus! 🙂

    LG, Evi

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