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Conny

Cupcakes

Vegane Mango-Kokos-Muffins | meine Hommage an Bali.

Dezember 30, 2018
Mango-Kokos-Muffins mit frischer Mango

Diese Mango-Kokos-Muffins hier sind eine Hommage an meine Zeit in Bali, die ich vor ziemlich genau einem Jahr erleben durfte. Wie so oft floh ich über Weihnachten, wie so oft nach Asien, aber das erste Mal nach Bali. Ich verbrachte meine Tage zwischen Yogamatte und Mopedsitz, fühlte mich unendlich kraftvoll und glücklich.

Heute, es ist der zweite Weihnachtstag, bereue ich es, nicht heuer auch wieder ausgeflogen zu sein. Hier ist einfach alles zu viel – oder zu wenig? – und während ich zwischen Einsamkeit und Verzweiflung hin und her wechsle, tauchte ich tief in die Erinnerungen an letztes Jahr ein. Und was soll ich sagen: Der nächste Bali-Urlaub ist gebucht! Ende März werde ich diese Insel wiedersehen, dieses Mal mit meiner Schwester im Gepäck.

Du musst wissen: Auf Bali gibt es so viel gutes Essen wie kaum an einem anderen Ort. Und mit gut meine ich nicht nur den Geschmack, sondern auch die Zutaten und Zubereitungsarten. In Ubud kannst du zwischen unzähligen Health Food-Cafés wählen und meine heutige Muffin-Kreation würde sich sicher gut dort machen.

Die Mango-Kokos-Muffins sind vegan und werden mit Chiasamen und Kokosmilch anstatt Tierprodukten gebacken. Obwohl sie aus Dinkelmehl sind, sind sie leicht und fluffig und dank der vielen Mangostücke im Teig herrlich saftig.

Ich liebe diese Muffins, weil man dafür keinen Mixer anwerfen muss. Du brauchst lediglich zwei Schüsseln und einen Kochlöffel. Schließlich will man ja möglichst wenig Arbeit haben, während man in Urlaubsvorfreude schwelgt, oder?

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Cupcakes

Vollwertige Bananenmuffins | aus Vollkornmehl und ohne raffinierten Zucker.

Dezember 26, 2018
Rezept für Bananenmuffins

Gestatten: Der Muffin meiner Träume! Und glaub mir – ich träume tatsächlich sehr oft von Kuchen. Mein aktuelles Experiment, endlich einen Großteil meiner Muffinförmchen loszuwerden, läuft auf Hochtouren und so sind heute diese Bananenmuffins entstanden, die gewiss auch dir Nachts in deinen Träumen erscheinen werden. Die Bananenmuffins sind total luftig-leicht und fluffig, Vollkorn, natürlich gesüßt und einfach unschlagbar gut. Wie Bananenbrot in Muffinform – dazu brauche ich wirklich nichts sagen, oder?

Eigentlich sind so so gesund, wie Muffins halt sein können. Das Rezept besteht aus ein paar einfachen Zutaten und es ist schnell in nur einer Schüssel zusammengerührt. Perfekt also, wenn der schnelle Guster auf etwas Süßes kommt. Zu gut um wahr zu sein? Ach nein. Es gibt sie wirklich.

Für diese Muffins habe ich meine Bananenbrot-Rezepte durchforstet und etwas abgewandelt. Ich bin total begeistert davon, wie leicht und luftig die Muffins geworden sind, obwohl sie zu 100 Prozent aus Vollkornmehl bestehen! Außerdem sind sie anstatt mit raffiniertem Zucker mit naturbelassenem Ahornsirup gesüßt. Damit habe ich fast alle wertlosen Zutaten aus dem Teig verbannt. Und Ahornsirup schmeckt einfach so viel besser als einfacher Kristallzucker. Yay!

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Kuchen/Torten

Cranberry-Muffins mit Mandarine | Für alle, die schon genug Kekserl gegessen haben.

Dezember 23, 2018
Einfache Cranberry-Muffins mit Mandarine

Wenn dieser Blogbeitrag online geht, ist der 23. Dezember und ich gehe davon aus, dass du nun endlich genug von Weihnachtskeksen hast. Bei mir zumindest hat sich das Kekskoma eingestellt und mich gelüstet es nach was neuem. Nun – Muffins sind ja nicht unbedingt neu, aber diese hier mit Cranberries und Mandarine schmecken zumindest nicht nach Vanillekipferln und Kokosbusserln.

Wie versprochen experimentiere ich gerade wieder mit Muffins herum, und nach den Soletti-Muffins von letzter Woche dürfen es diesmal Cranberry-Muffins sein. Ich habe sie mit frischen Cranberries gebacken, die du in jeder guten Obst- und Gemüseabteilung oder auf dem Wochenmarkt bekommst. Frisch gegessen sind sie viel zu sauer, aber in den Muffins schmecken sie ganz hervorragend. Sie bilden kleine Fruchtinseln im herrlich saftigen Teig. Und weil immer noch Winter ist – oh nein er steht uns ja eigentlich gerade noch bevor – darf natürlich Zimt nicht fehlen. Weil noch ein paar Mandarinen vom Nikolaussackerl bei mir herumlagen, habe ich den Teig und die Glasur mit Mandarinensaft verfeinert, das harmoniert erstaunlich gut. 

Außerdem wirst du die Muffins lieben, weil du keinen Mixer dafür brauchst. Lediglich zwei Schüsseln und eine Teispachtel oder einen Holzkochlöffel. Ein weiteres Argument, die Kekse sein zu lassen und mit mir auf den Muffinzug aufzuspringen. Lass sie dir schmecken!

Super saftige Cranberry-Muffins mit Mandarine
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Cupcakes

Schoko-Soletti-Muffins | Auftakt zum Muffin-Monat.

Dezember 19, 2018
Soletti-Muffins mit Schokotopping

Eigentlich fällt es mir ziemlich schwer, mich an meine selbstauferlegten Redaktionspläne zu halten. Dafür bin ich scheinbar zu spontan, sprunghaft und triebgesteuert (letzteres bezieht sich vorrangig auf Schokolade).  Doch als ich letzte Woche einen Blick in eine meiner Backladen warf, in die mit den Muffinpapierln um genau zu sein, kam ich nicht umhin mich zu fragen, wie um Himmelswillen ich diese ganzen Muffinförmchen benutzen soll. Es sind viele. Sehr viele. Zu viele um sie zu zählen, geschweigedenn die Summe hier in der Öffentlichkeit publik zu machen.

Die Förmchen sind unifarben und bunt, metallisch-kitschig und samtig-stilvoll, mit Blumen und Eulen und Punkten und Löwenmuster. Es ist alles dabei, sogar sowas, von dem man nie dachte, es würde Muffinförmchen davon geben.

Daher, mein lieber Leser, starte ich heute die totale Muffin-Offensive und kündige an: Ab sofort gibts die nächsten Wochen nur noch Muffins. Muffins mit Früchten, Muffins mit Schokolade, Muffins mit Creme und Muffins mit Nüssen. So viele, um meinen Muffin-Besitz wieder rechtfertigen zu können.

Den Anfang machen diese Soletti-Muffins mit Schokolade. Dafür habe ich Soletti (also Salzgebäck) in Stücke gebrochen und in einen saftigen Muffinteig gegeben. Die Soletti-Muffins sind süß, mit einem Hauch Salz, und das Schokoladetopping passt perfekt zur fein-samtigen Textur. Noch dazu brauchst du für diese Muffins noch nicht einmal den Mixer auspacken, der Teig rührt sich einfach in zwei Schüsseln mit der Teigspachtel an.

Die Muffins sind

  • einfach gebacken und gleichzeitig raffiniert
  • durch die Soletti dezent salzig
  • ganz ohne Mixer gebacken
  • schnell im Ofen und genauso schnell vernascht

Hier geht’s zum Rezept

Kuchen/Torten

Vanille-Mandel-Pandoro | italienischer Weihnachtskuchen.

Dezember 16, 2018
Italienischer Weihnachtskuchen: Pandoro
Ich widme mich heute einer italienischen Weihnachtstradition – wenn ich das mit den österreichischen Kekserln schon nicht hinkriege. Ungewöhnlicher Name – einfaches Rezept – so könnte das Motto des Pandoro lauten. Pandoro ist ein italienischer Weihnachtskuchen und bei genauerer Betrachtung fällt dir bestimmt die namentliche Ähnlichkeit zum Panettone auf. Pandoro bedeutet übersetzt „goldenes Brot“, was auf die wunderschöne gelb-goldene Farbe zurückzuführen ist. Normalerweise wird der Pandoro mit Germ gebacken, ich habe mich heute jedoch an der modernen Version versucht. Trotzdem wandern verhältnismäßig viele Eier in den Teig, was das Rezept dem Klassiker wieder näher bringt. Schönes Detail: Der Pandoro wird normalerweise in einer achteckigen Gugelhupfform gebacken ist, die von oben betrachtet wie ein Stern aussieht. Da dachte ich mir, was soll diese Subtilität, greifen wir gleich zu Sternform und machen den Pandoro zum echten Star am Adventssonntag. Gebacken ist der Pandoro denkbar einfach: Alle Zutaten in einen Mixer, kräftig rühren und in die Form füllen. Herrlich unkompliziert – ich mag sowas! Die Mischung aus Weizenmehl und Stärkemehl macht ihn so schön saftig und locker. Oder es liegt am vielen Eierlikör, der in den Teig wandert. Besonders gern mag ich die dünne Mandel-Karamellschicht am Boden des Weihnachtskuchens. Sie ist ganz subtil, macht ihn aber dann doch raffiniert genug, um ihn für jemanden zu backen, den du gern hast. Buon Natale! Hier geht’s zum Rezept
Kuchen/Torten

Linzer Augen mit Glühwein-Marmelade | einmal Alkblogger und zurück.

Dezember 12, 2018
Rezept für Linzer Augen mit Glühwein

Zu mir hat vor kurzem jemand gesagt: „Du Conny, gehts dir eigentlich gut? Was ist los mit dir? Bei dir auf dem Blog gibts ja nur noch Rezepte mit Alkohol!„. Nun ja – um genau zu sein: Es geht mir ganz prächtig! Und um meinem Ruf als Alkblogger gerecht zu werden habe ich heute das nächste beschwippste Rezept für dich: Linzer Augen mit Glühwein-Marmelade. Prost!

Der Teig der Linzer Augen ist kein ganz klassischer Mürbteig. Ich habe einen Teil des Mehls durch Haselnüsse ersetzt. Damit schmecken die Kekse noch aromatischer und gegen Nussgeschmack hat wirklich niemand etwas auszusetzen. Außerdem ergänzen sich Nüsse und Alkohol einfach perfekt!

Die Füllung ist selbst gemachte Glühwein-Marmelade. Ich empfehle dir ehrlich, die Extramile zu gehen und während der Mürbteig zieht die Marmelade selbst zu kochen. Nicht nur werden dich die Dämpfe des Rotweins wunderbar besäuseln, die Kekse schmecken dadurch noch besser. Wunderbar nach Alkohol – und ich muss es ja wissen, ich habs ja nötig! Entweder du kochst dir selbst eine Portion Glühwein, trinkst die Hälfte und machst dann Glühwein draus, oder du gehst schnell zum nächsten Christkindlmarkt, trinkst dort ein paar Tassen und nimmst dir eine gut gefüllte mit nach Hause. Aber keine Angst, die Linzer Augen schmecken auch ganz traditionell mit Ribiselmarmelade einfach herrlich.

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Kuchen/Torten

Himbeer-Amarettini | der nächste Fail am Keksteller.

Dezember 5, 2018
Ganz einfach gebacken: Himbeer-Amarettini

Nun ja. Wie du siehst, könnten die Bilder darüber hinwegtäuschen, dass es sich tatsächlich um Amarettini handelt. Amarettini sind doch eigentlich kleine runde Häppchen, perfekt geformt und wie gemacht als Nascherei zum Espresso. Diese sind etwas … sagen wir mal: aus dem Ruder gelaufen. Ich könnte jetzt behaupten, dass meine Himbeer-Amarettini absichtlich so aussehen. Dass sie von Anfang an so flach geplant waren, damit sie sich noch besser an die anderen Kekse im Keksteller anpassen.

Aber ich will ehrlich sein: Das Rezept lief nicht so wie geplant. Aus den perfekt geformten Teigbällchen wurden dann schlussendlich klassische Kekse. Der Teig lief auf dem Blech auseinander. Auch nach zweimaligem Versuch. Ich habe wohl doch nicht das Amarettini-Gen.

Geschmacklich sind die Amarettini aber der Hammer! Schön nussig, schön süß und mit dem Hauch Marzipangeschmack. Genauso also, wie ein italienischer Keks sein sollte. Ergänzt wird die Süße übrigens durch einen kleinen Klecks Himbeermarmelade. Achja – sagte ich schon, dass diese kleinen Dinger von Natur aus glutenfrei sind? Noch besser!

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