Dessert Kuchen/Torten

Lebkuchenpralinen | Post aus meiner Küche #3

Dezember 14, 2013
Lebkuchenpralinen

„… und als sie ganz nahe herankamen, so sahen sie, dass das Häuslein aus Brot gebaut war und mit Kuchen gedeckt; aber die Fenster waren von hellem Zucker…“

Haben wir als Kinder nicht auch alle einmal vom wunderbaren Lebkuchenhäuschen geträumt? Mit Ornamenten aus Zucker, Smarties und Dachschindeln aus Spekulatius.

So etwas Ähnliches zeige ich euch heute, nur ganz ohne unangenehme Nebenwirkungen wie alte Hexen. Hensel und Gretel hätten ihre Freude daran!

Lebkuchenpralinen – für 12 Stück

Zutaten

  • 30 g Honig
  • 35 g brauner Zucker
  • 15 g Butter
  • 1 Ei
  • 85 g glattes Weizenmehl
  • Je 1 Messerspitze Hirschhornsalz und Pottasche
  • 1 EL Rum
  • ½ EL Lebkuchengewürz
  • 85 g Marzipan + Staubzucker zum Ausrollen
  • Nach Bedarf Johannisbeermarmelade (Kernlos)
  • 150 g Zartbitterschokolade

Das Backrohr auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen und eine eckige Backform mit Backpapier ausstatten. Den Honig mit braunen Zucker und Butter erhitzen. Etwas abkühlen lassen und mit dem Ei und dem Mehl gut vermischen. In einer kleinen Schüssel die Pottasche mit dem Hirschhornsalz und dem Rum verrühren und gemeinsam mit dem Lebkuchen Gewürz unter den Teig rühren. Zu einem glatten Teig verarbeiten und in der Backform ca. 25 Minuten backen.

Währenddessen das Marzipan auf der mit Staubzucker bestäubten Arbeitsfläche ausrollen, sodass die Größe in etwa der des Teiges entspricht. Den ausgekühlten Kuchen (Das ist wichtig, sonst lässt er sich nicht richtig schneiden! Ihr könnt das übrigens auch erst am nächsten Tag machen) waagrecht halbieren. Die Johannisbeermarmelade erwärmen, sodass sie sich leichter verarbeiten lässt und auf die untere Kuchenschicht streichen. Das Marzipan darauflegen und noch einmal eine Schicht Marmelade darauf geben, bevor der zweite Kuchenteil  als Deckel den Abschluss macht. Den Kuchen in Alufolie wickeln, beschweren und für etwa 8 Stunden ruhen lassen. Dadurch nimmt der Kuchen die Aromen der Marmelade und des Marzipans auf und verwandelt sich in ein wahres Geschmackserlebnis!

Nun nurnoch den Kuchen in Würfel schneiden und in geschmolzene Schokolade tunken. Auf einem Kuchengitter fest werden lassen. Ihr könnt die Würfel nun verzieren, entweder mit Ornamenten oder wie ich, mit Pistazien.

Lebkuchenpralinen

Wenn ihr Marzipan, Lebkuchen und Marmelade mögt, solltet ihr das Rezept unbedingt probieren! Und wenn nicht, gebt euch einen Ruck und probiert es trotzdem! Die Würfel sind für mich viel mehr Pralinen als Kuchen, aber lange nicht so kompliziert in der Herstellung.

Quelle: Sweet Dreams November/Dezember 2013

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1 Comment

  • Reply Tina Dezember 15, 2013 at 14:11

    Liebe Conny,
    hört sich sehr verführerisch an.. aber ob ich so lange warten könnte, wage ich doch glatt zu bezweifeln :-)))

    Liebe Grüße Tina

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