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selbstgemischtes Garam Masala | eines Tages Indien

April 26, 2015
Selbstgemischtes Garam Masala-Gewürz

Ich war noch nie in Indien. Ihr schon?

Eines Tages werde ich Indien bereisen. Das Land und seinen Geschmack kennen lernen, die zahlreichen Kulturen, Farben und Aromen. Der Reiseführer liegt schon zuhause und ich lese ihn sogar. Warum ich noch nie in Indien war? Hm… Weil mich andere bisher davon abgehalten haben. Die Armut sei zu unerträglich, die Gegensätze zu groß. Ich könne es nicht aushalten und schon gar nicht den Urlaub genießen. Daher sauge ich von der Ferne alles auf, was mit Indien zu tun hat und träume mich dorthin. Unbekannterweise.

Manchmal, wenn die Sehnsucht so groß ist, bleibt mir nichts anderes übrig als den Kochlöffel zu schwingen. Mich in dieser Küche zu üben, die ich nur vom Inder um die Ecke kenne, der bestimmt daheim ganz anders kocht als in Salzburg.

Garam Masala ist eine Gewürzmischung aus sieben Zutaten

Aber okay – man gibt sein Bestes. Ein Stückerl näher kommt ihr Indien mit mir gemeinsam und diesem selbst gemischen Garam Masala. Sieben Gewürze, sieben unterschiedliche Charaktere – und doch sind sie sich im Garam Masala einig: Wir schmecken indisch! Oder tun zumindest so.

Selbstgemachtes Garam Masala-Gewürz

  • 1 EL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1,5 TL gemahlener Koriander
  • 1,5 TL gemahlener Kardamom
  • 1,5 TL schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 1/2 TL Nelkenpulver
  • 1/2 TL Abrieb der Muskatnuss

Einfach alle Gewürze miteinander vermischen und in einem luftdichten Gefäß lagern.

Profi-Tipp: Noch aromatischer wird das Garam Masala, wenn ihr die einzelnen Gewürze im ganzen röstet und erst danach im Mörser fein mahlt.

Selbstgemischtes Garam Masala-Gewürz

Wo ihr Garam Masala verwenden könnt? Eigentlich überall, wo euch das Fernweh hinverfolgt. Ich gebe das Gewürz gern in Curries und Saucen oder streue es über gebratenen Reis und Gemüse.

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6 Comments

  • Reply Marina April 27, 2015 at 10:02

    Oh, schön.

    Ich war noch nie in Indien, und werd wahrscheinlich leider auch nie hinkommen.
    Aber die indische Küche liebe ich. Zumindest so, wie sie bei uns im tiefen Niederbayern angeboten wird, und so wie sie diverse Kochbücher anpreisen.
    Daher freu ich mich über dein Rezept sehr, und überleg schon, was ich als nächstes indisches koche 🙂

    Danke!

    Liebe Grüße,
    Marina

    • Reply Conny April 30, 2015 at 07:27

      😀 ja – da hast du absolut recht. Man weiß ja nie, ob das indisch wie wir es kennen tatsächlich so schmeckt!

  • Reply Die Glücklichmacherei April 26, 2015 at 16:28

    liebe conny,
    ich war schon in indien. es war eine großartige, inspirierende, lehrreiche reise. ja, die armut ist groß, die gegensätze unfassbar und manches fast unerträglich. und trotzdem würde ich sofort wieder in den flieger steigen um indien zu erleben. ich habe so viel erlebt – es ist ganz schwierig in worte zu fassen. man muss es selber spüren.
    vielleicht tauschen wir uns ja eines tages darüber aus?
    alles liebe
    nadin

    • Reply Conny April 30, 2015 at 07:26

      Das wäre sehr sehr schön, Nadin!
      Deine Erzählung macht mich gleich wieder so neugierig und sehnsüchtig.
      Im Urlaub gehts einfach so sehr ums Spüren – dumpf in einer Hotelanlage liegen ist so überhaupt nicht mein Fall 🙂

      Liebe Grüße,
      Conny

  • Reply Krisi April 26, 2015 at 10:32

    Ich liebe Garam Masala und gebe das Gewürz in viele Gerichte rein. Ich habe 6 Monate in Kenia gewohnt, dessen Küche von den Indern sehr beeinflusst ist, und dort wird sehr viel Masala Tee getrunken, sehr lecker. Ich habe mir ganz viel mit nach Hause mitgenommen und trinke es noch heute gerne;)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

    • Reply Conny April 26, 2015 at 12:58

      Ach liebe Krisi, das wusste ich gar nicht. Die Indische Küche hat Kenia so beeinflusst? Cool! – und interessant 🙂
      Wie wird denn Masala Tee gemacht – das klingt megaspannend!

      Alles Liebe,
      Conny

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