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Marmelade

Kuchen/Torten

Californian Walnut Pie | von kalifornischen Herbstmärchen

August 15, 2014
Californian Walnut Pie aus zartem Mürbteig mit Walnuss-Marmelade-Füllung

Hallo, mein Name ist Conny und ich bin ein Herbstmädchen!

Das liegt nicht nur an den roten Haaren und der hellen Haut. Im Herbst fühle ich mich am wohlsten. Die Farben, Aromen und Genüsse sind im Herbst einfach am intensivsten. Was hat das Herbstmädchen nun mit dem Californian Walnut Pie zu tun? Dazu muss ich kurz ausschweifen.

Ich habe Vorurteile. Vor allem vor Amerika. Bisher hat es mich dort noch nicht hingezogen. Warum? Weil ich davon ausging, dass den Amerikanern die Liebe zum Essen und Kochen fehlt. Die Wertschätzung gegenüber Lebensmitteln. Und die Leidenschaft beim Zubereiten ihrer Mahlzeiten. Alles muss größer sein und süßer – am besten aus industrieller Herstellung und möglichst in Plastikverpackung. Das dachte ich zumindest.

Bis ich die Fotos vom kalifornischen Herbst gesehen habe. Von der Walnussernte und den Farben. Das ist Kalifornien? Das ist Amerika? Das ist mein Herbstmärchen! Könnt ihr euch vorstellen, wie sie duften, die Herbstbaumblätter, wenn ihr sie zwischen den Fingern zerreibt? Ich nicht, denn ich war noch nie dort. Kalifornien im Herbst, in einem Land, das sich ganz neu erfunden hat. Frische Produkte herstellt, oft von Hand und mit viel Liebe. In Familienbetrieben. Der richtige Ort für ein Herbstmädchen.

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Kuchen/Torten

Verliebte Valentinsherzen | jede Zelle meines Körpers ist glücklich…

Februar 11, 2014
Valentinsherzen
Kennt ihr das, wenn euer Herz ganz stark bumpert und ihr euch fühlt, als hättet ihr gerade zwei doppelte Espressi mit Zucker getrunken? Seid ganz hibbelig und nervös und könnt euch gar nicht mehr halten vor lauter „Welt, ich will dich umarmen“-Gefühl? Weil ihr es aussprechen, ja sogar ganz laut rausschreien wollt, was euch am Herzen liegt, nämlich: „Ich liebe dich“! Aber leider sind unsere Wort nicht mächtig genug, um dieses tausendfach verdichtete Glücksgefühl zu beschreiben.Darum backe ich. Jedes vor Glückseligkeit schwingende Atom in meinem Körper, meinen Fingerspitzen macht das Gebäck zu etwas Besonderem. Lässt Marmelade-Atome vor Freude Salsa tanzen und den Teig fröhlich mitschwingen.Zuviel der Worte – backt euch Liebe!

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Dessert Kuchen/Torten

Lebkuchenpralinen | Post aus meiner Küche #3

Dezember 14, 2013
Lebkuchenpralinen

„… und als sie ganz nahe herankamen, so sahen sie, dass das Häuslein aus Brot gebaut war und mit Kuchen gedeckt; aber die Fenster waren von hellem Zucker…“

Haben wir als Kinder nicht auch alle einmal vom wunderbaren Lebkuchenhäuschen geträumt? Mit Ornamenten aus Zucker, Smarties und Dachschindeln aus Spekulatius.

So etwas Ähnliches zeige ich euch heute, nur ganz ohne unangenehme Nebenwirkungen wie alte Hexen. Hensel und Gretel hätten ihre Freude daran!

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Kuchen/Torten

Ombre Cake in Türkis mit Mascarpone-Topfen Creme | Pantone wäre stolz auf mich

Oktober 6, 2013
Türkiser Ombre Cake

Schon immer fand ich Farbverläufe in Kuchen faszinierend. Egal ob farbiger Biskuit, Toppingcreme oder Fondant – ich kann mich gar nicht satt sehen an den bunten Kreationen, die so schön künstlerisch daher kommen. Selbst getraut habe ich mich allerdings bisher nicht, zu eingeschüchtert war ich von der Perfektion, die mir da im Internet entgegen schwappte. Als dann aber Mella von der Tassenkuchenbäckerei (eine meiner liebsten deutschsprachigen Bloggerinnen) einen Lila Ombre Cake postete, war es um mich geschehen. Jetzt oder nie hieß die Devise. Und so nahm ich mir den Geburtstag einer guten Freundin mit Türkis-Vorliebe zum Anlass, es einfach mal auszuprobieren.

Und was soll ich sagen: Es war leichter als gedacht! Sogar viel viel leichter! Falls ihr also auch zu den Feiglingen gehört, die sich bisher nicht an so eine Torte heran gewagt haben, traut euch nur! Wenn ich das schaffe, kriegt ihr es locker hin!

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Frühstück

Kriecherl- oder Mirabellenmarmelade mit Orangenlikör | jetzt geht’s ans Eingemachte!

August 11, 2013
Kriecherlmarmelade mit Orangenlikör

Ich liebe es, Marmelade einzukochen (wie unser Blogtitel schon erahnen lässt). Es ist nicht nur der Vorgang des Einkochens an sich, also das Schneiden der Früchte, das Aufkochen etc., sondern vielmehr der Grundgedanke. Um uns herum, und auch in unserem Garten, gedeihen in den Sommermonaten unglaublich viele Früchte, beinahe zu viel, um sie frisch zu essen. Alleine in unserem Garten gibt’s enorme Mengen an Zwetschgen, Mirabellen, Holler, Kräuter und vieles mehr. Es wäre doch schade, all die Früchte ungenutzt zu lassen. Besonders liebe ich auch daran, dass man sich mit einem Glas Sommermarmelade auch im tiefsten Winter ein klein wenig Sonnenschein zaubern kann.

Meine ersten Gehversuche mit Marmelade-Einkochen waren etwas … wackelig. Irgendwie war das Endergebnis immer viel zu süß. Fruchtig-fein, aber um es auf dem Frühstücksbrötchen zu essen eine Spur zu süß. Verwendung finden meine Erstlingswerke aber schon, wie zum Beispiel zum Einstreichen in Kuchen, für Cupcaketoppings usw.. Doch langsam bekomme ich ein Gespür dafür, welche Zuckerart ich bei welchem Obst verwenden muss.

Diesmal lachten mich die Kriecherl (oder zu Deutsch „Mirabellen“) schon so frech vom Bäumchen aus an, dass ich nicht widerstehen konnte und ein paar Gläser Marmelade einkochte. Für mich sind Kriecherl etwas ganz besonders, dicht verwebt mit vielen Kindheitserinnerungen an meine Oma. Mit ihr spazierte ich als  kleiner Stöpsel immer an einem Kriecherlbaum vorbei und stibitzte mir ein paar davon. Heute findet man nur mehr ganz selten solche Bäume/Sträucher. Mir kommt vor, ihnen werden andere bekanntere Früchte vorgezogen. Umso mehr freut es mich, ein altes Exemplar im Garten stehen zu haben.

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