Kuchen/Torten

Kokosblondies mit Banane | ausnahmsweise glutenfrei + lowcarb.

September 1, 2017
Kokosblondies

Weißt du eigentlich, wie lange ich gebraucht habe, um an das perfekte Rezept mit Kokosmehl zu kommen? Monate! Ehrlich, es ist gar nicht so einfach, mit Kokosmehl zu backen. Das Mehl braucht viel mehr Flüssigkeit als Weizenmehl und ist sonst auch eher zickig was die Verarbeitung betrifft. Vor diesen Kokosblondies liegen also unzählbare Stunden an misslungenen Backsessions, die entweder in einer unförmigen Masse oder einem staubtrockenem Stück Backwerk endeten, das nur im entferntesten an Kuchen erinnert.

Aber heute, jetzt und hier habe ich den Blondie-Zenit erreicht. Einen Triumpf. Sie schmecken einfach herrlich und haben die perfekte Konsistenz. Schön saftig, wie du es von Brownies liebst, süß und durch die Banane im Teig herrlich fruchtig. Weil sie so saftig sind, halten sich die Kokosblondies einige Tage im  Kühlschrank frisch.

Das solltest du übrigens über Kokosmehl wissen:

// Kokosmehl ist glutenfrei und cholesterienarm. Das coole daran: Auf 100 g Mehl enthält es fast 50 g Ballaststoffe und Eiweß, was es zu einem idealen Mehl für Gesundheitsbewusste macht.

// Weil Kokosmehl einen eigenen, intensiven Geschmack hat und leicht süß ist, kannst du Weizenmehl nicht eins zu eins durch das Kokosmehl ersetzen.

// Beim Backen verhält sich Kokosmehl richtig zickig, denn durch den hohen Gehalt an Fasern und damit Ballaststoffen saugt es sehr viel Flüssigkeit auf. Daher brauchst du beim Backen eine erhebliche Menge mehr Flüssigkeit. Ersetze maximal ein Viertel des Mehls für einen normalen Kuchens durch Kokosmehl.

Die Kokosblondies sind

  • eine gesündere Alternative zu klassischen Brownies
  • wahnsinnig saftig
  • herrlich fruchtig durch die viele Banane im Teig
  • lange frisch
  • sündig-süß

Einfache Kokosblondies

Kokosblondies – für eine Backform 20 x 20 cm

  • 3 reife Bananen
  • 110 g brauner Zucker
  • 2 Eier
  • 70 g Kokosöl, geschmolzen
  • 25 g Weizenmehl
  • 45 g Kokosmehl
  • 1/2 TL Vanilleextrakt
  • eine Handvoll dunkle Schokochips + etwas mehr für obendrüber
  • 1,5 TL Backpulver

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und die Backform mit Backpapier auslegen. Die Bananen schälen und mit der Gabel zerquetschen, sodass ein Mus entsteht. Banane gemeinsam mit dem braunen Zucker im Standmixer zu einer cremigen Masse verrühren.

Das Kokosöl zur Masse gegeben, genauso wie die beiden Mehlsorten, Vanille, Eier und Backpulver. Am Ende 2/3 der Schokochips unterheben. Den Teig für die Kokosblondies in die Backform füllen und glattstreichen. Auf mittlerer Schiene 25 Minuten backen. Der Teig wird eher auf der „flüssigen“ Seite sein.

Blondies aus der Form heben und auf einem Gitter komplett abkühlen lassen. Die restliche Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und mit einem Löffel über die Blondies gießen.

Saftige Kokosblondies zum Nachbacken

Lass die Kokosblondies unbedingt vollständig abkühlen, da sie vorher sonst leicht zerbröseln wenn du sie schneidest.

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5 Comments

  • Reply Anonymous Oktober 21, 2017 at 13:47

    Wann kommen denn die Eier dazu? Oder geht’s auch ganz ohne? 🤔

    • Reply Conny Oktober 23, 2017 at 11:11

      Oh vielen lieben Dank für den Hinweis – ich habe die Eier tatsächlich in der Beschreibung vergessen 🙂
      Ich habe es gerade nachgetragen: Man gibt die Eier gemeinsam mit dem Kokosöl zu den Bananen.

      Herzliche Grüße aus Salzburg,
      Conny

      • Reply Anonymous Oktober 24, 2017 at 19:40

        Hab sie schlussendlich weggelassen u sie waren sehr lecker! Auch noch vegan 😉

  • Reply Yvonne September 6, 2017 at 07:37

    Oh! Glutenfrei ist immer gut. Die Rezepte sammel ich immer für meine Schwägerin… Ich finde es oft extrem schwer ohne Mehl zu backen.
    Und weil ich noch nie mit Kokosmehl gebacken habe, ist das Rezept auf jeden Fall einen Versuch wert 🙂
    Viele Grüße, Yvonne

    • Reply Conny September 6, 2017 at 18:59

      Ja das find ich ehrlicherweise auch. Wobei es einige Schokoladenkuchen gibt, die ohne Mehl auskommen.
      Noch dazu ist es mir echt schwer gefallen, mit Kokosmehl zu backen und ein gutes Resultat zu bekommen.

      Liebe Grüße,
      Conny

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