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Vanillezucker

Kuchen/Torten

Vanille-Mandel-Pandoro | italienischer Weihnachtskuchen.

Dezember 16, 2018
Italienischer Weihnachtskuchen: Pandoro

Ich widme mich heute einer italienischen Weihnachtstradition – wenn ich das mit den österreichischen Kekserln schon nicht hinkriege. Ungewöhnlicher Name – einfaches Rezept – so könnte das Motto des Pandoro lauten.

Pandoro ist ein italienischer Weihnachtskuchen und bei genauerer Betrachtung fällt dir bestimmt die namentliche Ähnlichkeit zum Panettone auf. Pandoro bedeutet übersetzt „goldenes Brot“, was auf die wunderschöne gelb-goldene Farbe zurückzuführen ist. Normalerweise wird der Pandoro mit Germ gebacken, ich habe mich heute jedoch an der modernen Version versucht. Trotzdem wandern verhältnismäßig viele Eier in den Teig, was das Rezept dem Klassiker wieder näher bringt.

Schönes Detail: Der Pandoro wird normalerweise in einer achteckigen Gugelhupfform gebacken ist, die von oben betrachtet wie ein Stern aussieht. Da dachte ich mir, was soll diese Subtilität, greifen wir gleich zu Sternform und machen den Pandoro zum echten Star am Adventssonntag.

Gebacken ist der Pandoro denkbar einfach: Alle Zutaten in einen Mixer, kräftig rühren und in die Form füllen. Herrlich unkompliziert – ich mag sowas! Die Mischung aus Weizenmehl und Stärkemehl macht ihn so schön saftig und locker. Oder es liegt am vielen Eierlikör, der in den Teig wandert. Besonders gern mag ich die dünne Mandel-Karamellschicht am Boden des Weihnachtskuchens. Sie ist ganz subtil, macht ihn aber dann doch raffiniert genug, um ihn für jemanden zu backen, den du gern hast. Buon Natale!

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Kuchen/Torten Snacks & Sonstiges

Powidl-Kekse | Mein persönlicher „Geist der Weihnacht“.

Dezember 2, 2018
Für den Keksteller zu Weihnachten: Powidl-Kekse mit Mohn-Mürbteig

Alle Jahre wieder stelle ich mich meinem persönlichen „Geist der Weihnacht“. Bei mir heißt er nicht etwa Ebenezer Scrooge sondern Mürbteig. Genauer: Weihnachtskekse. Sie bereiten mir mindestens genauso schlaflose Nächte. Aber auch heuer habe ich wieder zwei Keksrezepte für dich, für die sogar ich als absoluter Tollpatsch eine Gelinggarantie abgeben kann. Vom ersten davon möchte ich dir heute erzählen, von den Powidl-Keksen mit Mohn.

In den Keksen treffen gleich zwei Lieblingszutaten aufeinander: feinste Powidlmarmelade und Mohn. Der Keksteig ist voll mit gemahlenem Mohn aber dennoch nicht zickig zu verarbeiten. Im Gegenteil – er ist geschmeidig und lässt sich nach einer Ziehzeit im Kühlschrank geschmeidig verarbeiten.

Gefüllt werden die Kekse mit aromatischem Powidl. Meiner ist selbstgemacht aus dem letzten Sommer, aber du bekommst Powidl eigentlich in jedem Supermarkt. Er ist nicht zu süß, tiefschwarz und verleiht den Keksen einen unvergleichlichen Geschmack.

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Kuchen/Torten

Kürbisgugelhupf mit Whiskey & brauner Butter | untrennbar mit dem Herbst verbunden.

Oktober 25, 2018
Saftiger Kürbisgugelhupf mit brauner Butter

Wenn ich etwas untrennbar mit Herbst verbinde, dann ist es Kürbis und Gugelhupf. Kürbis – nun ja, weil er eben in dieser Jahreszeit reif wird und nie so gut schmeckt wie jetzt. Und Gugelhupf weil er in mir ein so warmes Gefühl erzeugt, wie es nur Herbstlicht kann. Warum also nicht die beiden schönsten Herbst-Geschenke zusammenbringen? So entstand dieser Kürbisgugelhupf. Klein und schnuckelig, sodass du ihn auch für dich ganz alleine backen kannst, wenn es unbedingt sein muss.

Vielleicht hast du schon im Titel erkannt, dass der Gugelhupf nicht nur mit Kürbis verfeinert ist. Ich habe einen großzügigen Schluck Bourbon-Whiskey in den Teig gemischt. Der Alkohol verdampft zwar während des Backens, der karamellig-warme Geschmack bleibt übrig.

Wie ich mir den Kuchen so vorstellte – meistens beginnen meine Rezepte im Kopf und wandern imaginär über meine Geschmacksknospen – kam mir die Idee mit der braunen Butter. Braune Butter zaubert einen schönen warmen, nussigen Geschmack. Sie macht den Kürbisgugelhupf runder und harmonischer im Geschmack.

Der Kürbisgugelhupf vereint alles, was du dir von einem Herbstkuchen wünscht – und ist noch dazu ganz einfach gebacken.

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Kuchen/Torten

Schoko-Becherkuchen | Freundliche Übernahme mit Essthetin.

September 30, 2018
Becherkuchen aus einfachen Zutaten

Während ich diesen Beitrag hier schreibe, bin ich zwar noch zuhause, aber schon im Reisefieber. Kannst du glauben, dass ich heute in einer Woche schon im Flieger nach Amerika sitze, immer weiter entfernt von diesem schokoladigen Prachtstück, das mir Birgit die Essthetin gebacken hat?

Ich verfolge ihre Rezepte schon länger und bin ein großer Fan ihrer simplen aber köstlichen Leckereien. Schaut euch mal bei ihr um und ihr werdet sehen, mit wieviel Liebe und Sorgfalt sie sich mit den einzelnen Zutaten auseinandersetzt. Einfach klasse!

Ob ich in Amerika wohl auch so ein Stück Schoko-Becherkuchen finden werde?

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Kuchen/Torten

Oreo-Cheesecake | Die Version, die Diätologen zum Verzweifeln bringt.

September 12, 2018
Oreo-Cheesecake mit Knuperboden

Was ich heute für dich habe ist ein richtig dekadentes Stück Cheesecake. Immerhin gönnen wir uns viel zu selten und ohne nachzudenken etwas Sündiges.

Mein Oreo-Cheesecake ist für dich da, wenn du einmal auf so richtig auf die Kalorien-Kacke hauen willst. Ich habe sie nicht gezählt, aber kann mir durchaus vorstellen, dass sich in einem Stück des Käsekuchens so viele davon verstecken, dass sie jeden Diätologen zum Verzweifeln bringen. Vielleicht schmeckt er deshalb so gut?

Der Boden aus zerbröselten Oreos ist wunderbar einfach gemacht. Viel komplizierter ist die Cheesecake-Schicht übrigens auch nicht. Frischkäse, Sauerrahm, ein paar Eier und natürlich wieder Oreos satt machen ihn herrlich cremig.

Tipp: Am besten direkt aus dem Kühlschrank servieren, dann lässt er sich gut schneiden!

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Kuchen/Torten

Amerikanischer Coffeecake mit Zwetschgen | meine Version des amerikanischen Klassikers.

August 26, 2018
Coffeecake mit Zwetschgen nach amerikanischem Rezept

Weißt du was? Schon bald gehts für mich in die USA, jawohl! Meine große Reise 2018 geht ins sonnige Kalifornien, einmal die Küste entlang von San Francisco nach Los Angeles mit einem kurzen Abstecher nach Las Vegas. Was das bedeutet? Wohl jede Menge Fastfood, Motels und Snacks im Auto. Aber dazu mehr dann ab 15. September! Was das zudem bedeutet: Ich kann testen, ob meine Version des amerikanischen Coffeecakes dem Original nahe kommt.

Denn heute habe ich  mich mal nicht an einem österreichischen Klassiker versucht, sondern in amerikanischen Rezeptbüchern geschmökert. Coffeecakes sind ja der Renner in den USA, dort werden sie in zahlreichen Varianten von den fleissigen Housewifes gebacken, kommen aber immer super saftig und mit einer großzügigen Streuselschicht daher. Coffeecakes haben übrigens nichts mit Kaffee als Zutat zu tun, sie passen nur unheimlich gut zur Kaffeepause.

Meine Variante mit Zwetschgen ist schon fast herbstlich, also perfekt um die ersten kühlen Tage einzuläuten – sollten die bald mal kommen. (Ohja Herbst, ich kann dich kaum erwarten!)

Obendrein ist der amerikanische Coffeecake super einfach zu backen, besteht aus nur wenigen Basic-Zutaten und ist wunderbar variabel. Solltest du also keine Zwetschgen zur Hand haben, verwende doch einfach Pfirsiche, Äpfel, Birnen oder Beeren.

Achja – und falls du Tipps für die amerikanische Westküste hast: Immer her damit, ich freue mich riesig über jeden Ratschlag. Aber jetzt heißt es erstmal: Lass dir den Coffeecake schmecken!

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Kuchen/Torten

Raffaellokuchen mit Himbeeren | ich tu so als ob ich nicht müsste.

Juli 18, 2018
Einfacher Raffaellokuchen mit Himbeeren

Manche Dinge tut man, weil man sie muss.

Andere wiederum, weil man sie soll.

Vielleicht nicht gern, aber man tut sie.

(Zum regelmäßigen Zahnarzt-Checkup gehen oder ein Backup seiner Daten machen zum Beispiel.)

Und ich, mein lieber Leser, müsste heute einfach die Klappe halten und so tun als ob ich nicht müsste.

Aber ich kann nicht anders.

Eigentlich sollte ich euch das Rezept gar nicht verraten, oder solange daran herumtüfteln bis es tatsächlich perfekt ist, aber vor lauter „sollen“ und „müssen“ weiß ich jetzt gar nicht mehr was ich eigentlich sagen wollte.

Ich habe Kuchen gebacken und er ist nicht so gelungen wie geplant. Er sollte super fluffig sein, mega leicht und locker. Stattdessen ist der Kokoskuchen tatsächlich speckig geworden. Ich könnte ihn jetzt einfach saftig nennen, aber jeder, der schon einmal einen richtig speckigen Kuchen gegessen hat weiß, dass saftig nicht unbedingt das richtige Adjektiv dafür ist.

Doch bin ich ehrlich, gebe dem Backwerk den Namen Raffaellokuchen und freue mich trotzdem, dass er schmeckt, weil ich persönlich zähle ja zu den Menschen, die nichts gegen speckige Kuchen einzuwenden haben. Im Gegenteil. Speckig ist mir tausendmal lieber als staubtrocken.

Zum Teig aus reichlich Kokosnuss gesellt sich eine großzügige Portion frischer Himbeeren, die dem samtigen Kokosaroma noch einmal den richtigen Kick geben. Wenn du möchtest, streichst du so wie ich eine dünne Schicht Himbeermarmelade auf den Kuchen. Das sieht nicht nur wunderschön aus, sondern sorgt für die Extraportion Frucht.

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