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selbstgemachte Urkornmilch | ohne Cookies. Nur Milch.

April 8, 2015
Selbstgemachte Urkornmilch aus Emmer, Dinkel und Einkorn-Flocken

Guten Tag. Mein Name ist Conny und ich brauche keine Cookies zur Milch. Ich trinke sie einfach so. Und eigentlich ist dieser Strohhalm auf den Fotos nur da, damit das Bild nicht so nackert aussieht. Denn die Milch wird sofort und gierig direkt aus der Flasche getrunken.

Zugegebenermaßen liebt dieses Milchmädchen Kuhmilch. Nicht nur das, was draus gemacht wird – wie Käse und Jogurt und Buttermilch und Sauerrahm – sondern auch die pure Milch. In  manchen Momenten (ganz wenige, aber sie sind da) da überlege ich mir, was diese Kuchmilch eigentlich ist und was ich damit trinke. Und dann wird mir ganz schirch, sodass ich in Windeseile zum Mixer greife und mir Alternativmilch mache.

Diese Version aus Urkornflocken bedarf zwar etwas Nachhilfe mit Ahornsirup und Zimt, schmeckt aber dann herrlich in Smoothies, Shakes und Müsli. Mal ganz davon abgesehen, dass ihr euch damit auch wertvolle Kalorien spart, die ihr anderswo viel besser einsetzen könnt, ist diese Urkornmilch super gesund und super günstig. Obendrauf ist sie auch noch super schnell und super einfach gemacht.

Selbstgemachte Urkornmilch – für einen Dreiviertel-Liter

  • 100 g Urkorn-Flocken (ich nehme immer die von Verival)
    alternativ könnt ihr auch eine Mischung aus Emmer, Dinkel und Einkorn-Flocken verwenden
  • 750 ml Wasser
  • zum Aromatisieren nach Geschmack: Ahornsirup, Salz, Zimt

Es ist so einfach – dass ich fast lachen muss während ich das tippe. Also los gehts: Die Urkornflocken gut unter laufendem Wasser abspülen. Die Flocken in eine große Schüssel geben und mit frischen Wasser übergießen bis sie ganz bedeckt sind. So lasst ihr sie nun stehen für mindestens 20 Minuten, oder auch über Nacht wenn es euch grad in die Planung passt (so hab ich das gemacht). Nach der Wartezeit – oder am nächsten Tag – die Flocken abgießen und gut abwaschen. Es kann sein, dass sich an der Oberfläche ein leichter Schleim gebildet hat. Das ist ganz normal – aber in der Milch wollen wir das nicht.

Die Flocken in einen großen Standmixer geben und mit 750 ml sauberem Wasser begießen. Je nachdem, wie cremig ihr die Milch haben wollt, könnt ihr auch mehr oder weniger Wasser dazu geben. Deckel drauf und los mixen! Zuerst mit einer niedrigen Geschwindigkeit, und dann nach und nach steigern. 10 Sekunden auf höchster Stufe sollten ausreichen, um die Urkornflocken zu pulverisieren.  Fast fertig!

Nehmt ein Sieb zu Hand und legt das über eine große Schüssel. Durch das Sieb gießt ihr nun die Milch dort hinein. Langsam und vorsichtig! Je nachdem wie groß euer Sieb ist, sind eventuell mehrere Durchgänge nötig, damit es nicht überschwappt. Mit einem Löffel könnt ihr das gemahlene Urkorn nach unten drücken, damit auch jeder Tropfen Urkorn-Milch in der Schüssel ankommt. Den Mixer gut auswaschen und die Milch noch einmal durch ein Sieb hinein gießen. Diesen Vorgang nun so lange wiederholen, wie ihr mögt. Mir haben zwei Durchgänge gereicht – aber das Sieben hat durchaus etwas Meditatives. Also wenn ihr mal Entspannung braucht …

Jetzt könnt ihr die Milch so lassen, wie sie ist, oder noch etwas verfeinern. Ich habe 1,5 EL Ahornsirup und eine Prise Zimt hinein gegeben und noch einmal gut gemixt. Das verwandelt die urgesunde Urkorn-Milch in einen Zaubertrunk, den man am liebsten auf Ex austrinken würde. Ich schwörs!

Milch nun in eine gut verschließbare Flasche geben und ab damit in den Kühlschrank. Oder gleich austrinken!

Selbstgemachte Urkornmilch aus Emmer, Dinkel und Einkorn-Flocken

Mit der Urkornmilch habt ihr ein echtes Naturprodukt geschaffen. Wundert euch daher nicht, wenn sich im Laufe der Zeit die Milch vom Wasser trennt. Das ist ganz normal und nicht bedenklich. Einfach die Flasche vor dem Gebrauch gut schütteln, dann verbindet sich die Milch wieder zum appetitlich aussehenden Zaubergetränk.

Gut verschlossen im Kühlschrank ist die Urkornmilch 4-5 Tage haltbar.

Genauso ein Milchmädchen wie ich? Dann gefällt euch sicher dieser Post hier auch:

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2 Comments

  • Reply Christina April 9, 2015 at 06:59

    Also ich muss ja wirklich zugeben, dass ich noch nie was von Urkorn gelesen habe, aber spätestens beim Wort „schirch“ war ich überzeugt. 😀
    Und alles mit Zimt ist sowieso unglaublich lecker.

    Liebe Grüße
    Christina

    • Reply Conny April 9, 2015 at 07:38

      Gnihihihi – ich dachte mir, meine Dialekt-Wurzeln werde ich nicht länger verheimlichen 🙂

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